Informierte sich über die Lenzsiedlung: Katja Kipping (Mitte) mit Parteigenossin Manuela Pagels, Monika Plass vom Verein Lenzsiedlung, Parteigenossin Zaklin Nastic und Ralf Helling, Geschäftsführer vom Verein Lenzsiedlung (v.li.n.re.) Foto: mf

Katja Kipping in der Lenzsiedlung

Beim Besuch der Linken-Bundesvorsitzenden ging es um Kommunal- und Weltpolitik

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Hamburgs Parteien blasen zum Bezirkswahlkampf. Am 28. März kam Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, zum Gespräch in das Café Veronika in der Lenzsiedlung.

 

Dabei ging es gleichermaßen um weltpolitische wie um kommunalpolitische Themen. Bevor die Dresdnerin zum Gespräch ins Café Veronika direkt neben dem Bürgerhaus Lenzsiedlung kam, machte sie sich auf einem kleinen Rundgang mit Ralf Helling, Geschäftsführer vom Verein Lenzsiedlung, ein Bild von dem Lokstedter Hochhausquartier.

Auch bei den Mädchen aus dem Tanz- Projekt „Lenz Dance“ schaute sie vorbei. „Wie lange probt ihr denn für eine Choreografie? Ich tanze auch ein bisschen“, gab die 36jährige Mutter einer dreijährigen Tochten einen kleinen privaten Einblick, bevor es politisch wurde. Nach Kippings 100-Tage-Bilanz der Großen Koalition und Vorstellung des Wahlprogramms beantwortete sie Fragen aus dem rund 50-köpfigen Publikum. „In der Ukraine verfolgen beide Seiten geostrategische Interessen, wir möchten nicht alten Reflexen verhaften und einseitig Partei ergreifen“, äußerte sie sich auf eine Frage zur Weltpolitik und zur angestrebten garantierten Mindestrente in Höhe von 1050 Euro erläuterte sie, dass diese aus Steuern finanziert werden solle.

Angst vor Mieterhöhung

Einem Lokstedter brannte der Wegfall eines großen Teils der Sozialwohnungen aus der Preisbindung 2016 auf der Seele, der die Lenzsiedlung massiv trifft. „Wir fordern vom Senat, dass die Sozialbindung für weitere 15 Jahre festgeschrieben wird, auch wenn wir ein gutes Verhältnis zur SAGA GWG haben und nicht davon ausgehen, dass die uns über den Tisch ziehen“, übernahm Manuela Pagels, die für die Linke in der Bezirksversammlung kandidiert. mf

 

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