Das neue und moderne Bischof-Ketteler-Haus am Ketteler Weg in Schnelsen wurde Ende 2011 bezugsfertig Fotos: sun

Betrieb läuft normal weiter

Caritas-Tochtergesellschaft meldet Insolvenz von fünf Pflegeheimen an

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Nachdem die Insolvenz von fünf Hamburger Altenpflegeheimen der „Caritas Hamburg – Wohnen & Soziale Dienstleistungen   GmbH“ bekannt wurde, läuft der Betrieb im Schnelsener Bischof- Ketteler-Haus und den anderen betroffenen Einrichtungen ganz normal weiter.

 

„Trotz der Insolvenz gibt es im Alltag faktisch keine Veränderungen“, beruhigt Pressesprecher Timo Spiewak. Die Versorgung und Pflege der Bewohner werde aufrechterhalten, die Gehälter der Mitarbeiter weiterhin gezahlt. Als Grund für die Insolvenz gilt ein Überangebot an stationären Pflegeeinrichtungen auf dem Hamburger Markt.  Wie es mit den Häusern der Caritas-Tochtergesellschaft weitergeht, ist offen. Ein Insolvenzverwalter verschafft sich zu Zeit einen Überblick und soll in einigen Wochen ein Sanierungskonzept für den wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtungen vorstellen. „Wir haben ein großes Interesse daran, die Häuser weiterhin zu betreiben“, so Spiewak.

Die Auslastung des erst vor zweieinhalb Jahren neu errichteten Bischof-Ketteler-Hauses mit seinen 45 Mitarbeitern ist sehr gut. Von 129 stationären Betten sind zurzeit 120 belegt. Die 33 Plätze im ServiceWohnen sind allesamt belegt. „Hätten wir dieses Ergebnis in allen Einrichtungen, wären die Probleme nicht entstanden“, sagte Spiewak. Allerdings habe es nach der Neueröffnung einige Zeit bis zur guten Auslastung des Hauses gedauert.  löv

 

Von der Insolvenz betroffen sind:

 

Bischof-Ketteler-Haus (Ketteler Weg, Schnelsen), Elisabeth-Haus (Rahlstedter Weg, Farmsen), Haus Johannes XXIII. (Bornbrook, Lohbrügge), Haus St. Hildegard (Rothenburgsorter Marktplatz, Rothenburgsort) und Haus St. Theresien (Dohrnweg, Altona), Mutter-Kind-Klinik Westfalenhaus (Timmendorfer Strand), Berufsschule für Pflege in Hamburg-Eimsbüttel (Haferweg)

 

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