Mutzenbecher Villa Über 100 Jahre alt und besser erhalten als zurzeit der äußere Anschein vermittelt Foto: Forum Kollau

Das Konzept aus erster Hand

Besichtigung der Mutzenbecher Villa mit dem Forum Kollau

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Der Architektur-Professor Jens Uwe Zipelius stellt am Sonnabend, 22. März, die Sanierungspläne für die alte Villa im Niendorfer Gehege vor.

 

Die Mutzenbecher Villa ist einer der letzten erhaltenen Landsitze, die sich betuchte Hanseaten vor über 100 Jahren im Niendorfer Gehege bauen ließen. Der Sommersitz des Generaldirektors und Gründers der Albingia-Versicherung H.F. Mutzenbecher wurde 1900 von Erich Elingius im Stil der gründerzeitlichen Landhaus-Architektur gebaut. Auch die späteren Erweiterungsanbauten nahm der bedeutende Hamburger Architekt vor.

Die heute im städtischen Besitz befindliche Villa steht unter Denkmalschutz. Über ihren Abriss oder Erhalt wird kontrovers diskutiert: Wie kann sie renoviert werden? Wie könnte eine zukünftige Nutzung aussehen? Und vor allem: Was soll das kosten? Eine Stiftung hat ein Renovierungskonzept vorgeschlagen, bei dem junge Leute eine fundierte Ausbildung erhalten sollen (das Niendorfer Wochenblatt be­­richtete). Angedacht ist eine Nutzung als kulturelle, naturnahe Begegnungsstätte.

Professor Zipelius hat mit den Studenten an der Hafencity-Uni eine Bauzustandsanalyse und einen Sanierungsplan (ca. 870 000 Euro) erarbeitet. Bei dieser Besichtigung, zu der  der Geschichtsverein Forum Kollau alle Interessierten einlädt, gibt er spannende Einblicke in das Innenleben des Gebäudes. Auch der Stiftungs-Initiator Andreas Reichel wird dabei sein. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. sun

 

Besichtigung Mutzenbecher Villa im Niendorfer Gehege, Sa. 22.3., 14 Uhr, Bondenwald 110a (an der Villa kann nicht geparkt werden), www.forum-kollau.de

 

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