Die Löcher voll im Blick

Ein Messfahrzeug soll den Zustand von Eimsbüttels Straßen erfassen

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Im Frühjahr setzt der Bezirk Eimsbüttel ein Messfahrzeug ein, um erstmalig den Zustand des 275 Kilometer großen Straßennetzes erfassen und bewerten zu lassen.

 

Mit 34 Laserdistanz-Sensoren  tastet das Spezialfahrzeug die Straße ab und erstellt pa­­rallel dazu eine Foto- und Video-Dokumentation der Straßenoberfläche. So wird auf einen Blick erkennbar, wo Flickstellen und Schlaglöcher zu finden , wie groß und wie sie be­schaffen sind. Risse werden bereits ab einem Millimeter Breite dokumentiert. Entsprechend ihrer Ausprägung ergeben sich „Schulnoten“ je zehn Meter Straßenabschnitt von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht).

Die Ergebnisse werden in Zustandskarten visualisiert und dienen der Bildung von Erhaltungsabschnitten und der Erstellung eines Konzepts für den kurz- bis mittelfristigen Planungshorizont von ein bis vier Jahren. Die Befahrung dient dem Bezirk auch als Basis, um über größere Zeitabstände die Entwicklung und Vergleichbarkeit des Straßenzustandes abzubilden. Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung. sun

 

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