Ex-Profi Alexander Laas läuft seit der Winterpause für den Niendorfer TSV auf - der Verein, in dem seine Laufbahn einst begann Foto: kk

Zurück zu den Wurzeln

Alexander Laas kehrt nach seiner Profikarriere zum Niendorfer TSV zurück

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Nach vielen Jahren in der Bundesliga und Stationen beim Hamburger SV, dem VfL Wolfsburg und RB Leipzig beendete Alexander Laas im Jahr 2013 seine Karriere als Profi. In der Jugend spielte Laas beim NTSV, der Kontakt zu diesem Verein riss aber nie ab. Teammanager Marcus Scholz holte ihn im Winter nach Niendorf, wo er die Mannschaft in der Oberliga verstärkt. Das Niendorfer Wochenblatt hat mit Alexander Laas gesprochen. Er gibt sich offen für das, was auf ihn zukommt.

 

Niendorfer Wochenblatt: Seit der Winterpause sind Sie in Niendorf, wie war Ihre erste Zeit beim NTSV?

Alexander Laas: Es hat viel Spaß gemacht. Ich bin hier in eine motivierte Mannschaft gekommen.

 

NW: Wie wurden Sie im Team aufgenommen?

Laas: Sehr gut. Wir haben viele angenehme Charaktere in der Mannschaft, das passt. Die Stimmung ist gut und es macht Spaß.

 

NW: Sie sind in Niendorf sozusagen fußballerisch groß geworden, wieso kehren Sie erst jetzt zu Ihrem ersten Verein, dem Niendorfer TSV zurück?

Laas: Das war auf jeden Fall auch ein Grund dafür, dass ich zurückgekommen bin. Ich bin in Niendorf aufgewachsen und deswegen jetzt wieder hier.

 

NW: Welche sportlichen Perspektiven sehen Sie für sich persönlich beim NTSV?

Laas: Sportlich habe ich nicht mehr die großen Ambitionen, sonst wäre ich weiter Profi geblieben. Aber mal sehen, was die Saison so bringt.

 

NW: Der NTSV ist bekannt für eine umfangreiche und erfolgreiche Jugendarbeit. Was können Sie den jungen Spielern im Team mit auf den Weg geben?

Laas: Das wird sich zeigen. Ich bin noch zu frisch hier, um das sagen zu können. Am Ende liegt es an jedem selber und wir haben auch kompetente Trainer, die werden den Spielern schon genug erzählen.

 

NW: Das erste Rückrundenspiel hat das Team gewonnen, es läuft gut momentan. Will das Team in der Liga nun nochmal angreifen?

Laas: Wir wollen erst mal von Spiel zu Spiel gucken und dann schauen wir mal, wo es hingeht. Das erste Spiel lief jetzt ganz ordentlich, aber es ist eigentlich noch nichts passiert. 

 

NW: Im Trainerteam ist mit Bastian Reinhardt ein ehemaliger Mitspieler von Ihnen. Kann die Mannschaft von der Profi-Erfahrung, die Sie beide mitbringen, profitieren?

Laas: Ich denke schon. Natürlich schadet das nicht. Aber wir sind nicht die einzigen. die Ahnung von Fußball haben. Ob Trainer oder Spieler, das ist ein gutes Team, jeder hat seine Stärken und Schwächen und wir ergänzen uns ganz gut.

 

NW: Vielen Dank für dieses Gespräch.

 

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