Die Koordinatoren der ersten Bildungskonferenz in Lokstedt (v.li.) Pastor Uwe Klüter, Matthias Eichhorn (Bezirksamt), Michaela Fischlin (Kita Vizelinstraße), Hans-Jürgen Rhein (Bürgerhaus Lokstedt) und Ralf Helling (Verein Lenzsiedlung) Foto: sun

Bildung nicht erst in der Schule

Lokstedts 1. Lokale Bildungskonferenz will zukünftig für eine bessere Vernetzung sorgen

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Wie sehen familiengerechte Bildungsangebote und ihre Vernetzung im Stadtteil aus? Um diese Frage ging es im zweiten Teil der 1. Lokalen Bildungskonferenz in Lokstedt, zu der knapp 30 Vertreter aus Schulen, Kitas, Jugendhilfe, Kultur, Kirche, Sport, Politik und Verwaltung gekommen waren.

Wie einer der Koordinatoren dieser Zusammenkunft, Hans-Jürgen Rhein treffend ausführte, hat sich Lokstedt in den vergangenen Jahrzehnten vom kleinen Bauerndorf zur „großen und beliebten Stadt in der Stadt“ entwickelt. Besonders der Anteil der Kinder unter 18 Jahren ist groß. Zudem bringt der Multi-Kulti-Mix spezielle Anforderungen mit sich – auch und gerade in der Bildung. Die Konferenz, so Matthias Eichhorn, diene der Vernetzung und Kooperation der Bildungs- und Beratungseinrichtungen vor Ort. Im Bezirksamt Eimsbüttel ist er der Bildungskoordinator des Bundesprojektes „Lernen vor Ort“ und versteht sich als „Draht in die Verwaltung“ bei der Umsetzung von Ideen. 

Um die jeweiligen Erwartungen der Einrichtungsvertreter an die Bildungskonferenz ging es in der Vorstellungsrunde, in der unter anderem gewünscht wurde, dass Bildung nicht erst und nicht nur in der Schule stattfindet, dass mehr Mittel für die Bildungsprojekte zur Verfügung stehen sollten und dass Lokstedt ein Haus der Begegnung gut tun würde.

Schon in dieser Runde gab es hier und da gegenseitiges Interesse an den vorgestellten Einrichtungen und Angeboten. Einige Teilnehmer stellten fest, dass ihnen erst durch diese Konferenz die Vielfalt der Bildungsangebote vor Ort bewusst geworden sei. 

Grundlagen geschaffen

Die Chance zur Kontaktaufnahme bot sich in der Pause und in den Kreativ-Cafés im zweiten Teil der Veranstaltung. Umstandslos wurde dabei auf den Papiertischdecken notiert, was bei den Gesprächen in den Blick geriet. Die Ergebnisse der „lokalen Expertise“ bilden die Grundlage für die weitere Arbeit der Bildungskonferenz. Sie werden in der nächsten Sitzung vorgestellt, die für den 3. Juli geplant ist. sun

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