Lokstedts roter Teppich Breit sind die knallroten Fahrradwege. Der Platz an der Haltestelle ist dafür ziemlich begrenzt Foto: sun

Alles gar nicht so schlimm?

Das sagen die Nutzer zur neuen Verkehrsführung auf dem Siemersplatz

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Die Situation am Siemersplatz hat vor, während und nach dem Umbau für Kritik gesorgt. Das Niendorfer Wochenblatt fragte nach: Was ist aus Sicht des rollenden Verkehrs nun anders, was macht Passanten besonders zu schaffen? 


In der Bilanz fühlen sich speziell ältere Fußgänger und Kinder im Bereich der Kreuzung unwohl, vor allem, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Das aber nicht erst seit gestern: Der Siemersplatz ist schon lange keine harmlose Dorf- Kreuzung mehr, sondern eine der verkehrsreichsten in ganz Hamburg. In der Umfrage beschrieben Passanten Situationen, die „fast zu einem Unfall“ geführt hätten. Sie sprachen über ihre subjektiven Ängste, über gefühlte Gefahren.  Die Sorge, es könnte mal etwas Schlimmes passieren, treibt allerdings so viele Menschen um, dass ihre Hinweise ernst genommen werden sollten, zumal sich gerade im Gewöhnungsprozess noch wichtige Hinweise auf Gefahren ergeben können, die für die Planer so vorher nicht absehbar waren.  Wer rechnet auch mit Radfahrern, die entgegen der Fahrrichtung über die Kreuzung sausen? Oder mit Passagieren, die „blind“ aus dem Bus steigen und mitten auf dem Radweg stehen bleiben, um die Tragetüten zu ordnen oder den Mantel zuzuknöpfen? Damit es am Siemersplatz rund läuft, ist defensive Fahrweise ebenso angebracht wie erhöhte Aufmerksamkeit – bei allen. Ebenso gilt für alle: Geduld und Rücksicht älteren Menschen und Kindern gegenüber. sun

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