In Planung In diesen Wohnblocks an den Straßen An der Lokbeck und Grandweg sollen Zuwanderer und Wohnungslose untergebracht werden

Schluss mit Leerstand

38 Wohnungen sollen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung dienen

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Wie die BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration) mitteilt, sollen in die leerstehenden Wohnungen im Lokstedter Grandweg und An der Lohbek 150 Zuwanderer und Wohnungslose einziehen können.

 

Rund 3700 neue Plätze müssen laut einer Prognose in Hamburg in diesem Jahr für die öffentliche Unterbringung von Asylsuchenden und wohnungslosen Menschen geschaffen werden. In allen Stadtteilen wird derzeit nach geeigneten Quartieren gesucht.

In den Häusern Grandweg 52-52a/54-54a und An der Lohbek 2a-c/4a-c/6a-c stehen seit Monaten zahlreiche Wohnungen leer. Das rief bereits den Wohnraumschutz auf den Plan (das Niendorfer Wochenblatt berichtete).

Nun sollen in diesen Häusern zunächst für zwei Jahre durch den Träger fördern & wohnen 38 freie Wohnungen angemietet werden – eine dient dann der Verwaltung des Standortes, die übrigen der Unterbringung von Zuwanderern oder auch wohnungslosen Alleinstehenden und Familien. Weitere frei werdende Wohnungen könnten später dazu gemietet werden. Die Betreuung und Versorgung der untergebrachten Menschen übernimmt fördern & wohnen. Nach den zwei Jahren sollen die Häuser nach und nach geräumt werden, damit der Eigentümer seine bestehenden Pläne zur Sanierung und zur Aufstockung der Häuserblocks umsetzen
kann.

Anhörung und Infos

Die Bezirksversammlung wurde am 30. Januar von diesem Vorhaben in Kenntnis gesetzt und hat vier Wochen Zeit, sich im Rahmen einer Anhörung zu den Plänen zu äußern. Auch die Anwohner sollen in Kürze darüber informiert werden, was auf sie zukommt. sun

 

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