Das Loch im Seitennetz ist zwar nicht das größte Problem auf der Sportanlage Bondenwald, aber auch hier besteht Handlungsbedarf

Kunstrasen kommt

Sportanlage Bondenwald wird für eine Million Euro saniert

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Sport treiben mag hier niemand mehr so richtig: Seit Jahren verfällt die Sportanlage Bondenwald zunehmend. Das zuständige Sportamt will nun die erforderlichen Mittel für eine Sanierung bereitstellen. 

 „Die jetzige Anlage stammt aus den 1960er Jahren“, sagt Michael Vierth, Vorsitzender des Niendorfer Turn- und Sportvereins (NTSV). „Derzeit ist sie für uns als Verein leider nicht mehr nutzbar.“ Dusch- und Sanitärbereiche im alten Funktionstrakt wurden bereits vor Jahren gesperrt, das Dach ist undicht, Feuchtigkeit und Schimmel breiten sich im ganzen Gebäude aus. „Eine Sanierung ist kaum möglich, es muss wohl neugebaut werden“, so Vierth. Mit den konkreten Planungen befasst sich zurzeit ein Architektenbüro.

Die alte Rasenfläche wird zu einem Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage und neuer Laufbahn umgestaltet. „Kunstrasen hat den Vorteil, dass wir ihn ganzjährig bespielen können, er ist viel belastbarer“, sagt Vierth. „Sicherlich können hier die Ligaspiele der Fußballoberligamannschaft stattfinden.“ Aber auch die vielen Breitensportteams des NTSV sollen am Bondenwald spielen und trainieren. Durch das geplante Flutlicht stünden deutlich mehr Kapazitäten zur Verfügung. Dieses Sportstätten-Bauprojekt sucht im Bezirk Eimsbüttel seinesgleichen. „Wir rechnen mit Gesamtkosten von einer Million Euro“, sagt Marc Schemmel, SPD-Bezirksabgeordneter und Sportsprecher seiner Fraktion. Mit der Genehmigung der Bauanträge rechnet er in Kürze. Bestenfalls strahlt die Sportanlage Bondenwald dann schon im August im neuen Licht. ls  

 

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