Auf fast 60 Jahre Ehrenamt blickt Günter Quast zurück

Ein Leben für den Sport

Schnelsener Sportfunktionär ausgezeichnet

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Mit 13 übernahm er 1955 sein erstes Ehrenamt. Heute blickt der Schnelsener Günter Quast auf knapp sechs Jahrzehnte freiwilliges Engagement im Schwimmsport zurück. Dafür ehrte ihn der Hamburger Senat kürzlich mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes.

 

Als mehrfacher Hamburger Meister wollte Quast in den 1950er Jahren für den SV Poseidon auch international durchstarten. Eine schwere Bindehautentzündung setzte seiner Karriere jedoch ein frühes Ende. „Aufgeben war und ist nichts für mich“, sagt Quast. Deshalb schlug er schon als 16-Jähriger die Funktionärslaufbahn ein. Er organisierte zahlreiche nationale und internationale Wettkämpfe. „Der Höhepunkt meiner Laufbahn war meine Tätigkeit als stellvertretender Generalsekretär bei den Schwimmweltmeisterschaften 1978 in Berlin.“ Dafür ließ der Steuerbeamte sich von seinem Arbeitgeber sogar für zwei Jahre beurlauben. Aus Rücksicht auf die Familie wechselte er nach diesem hauptberuflichen Part allerdings wieder in die ehrenamtliche Tätigkeit.

Und auch heute, mit 71 Jahren, rotiert Günter Quast weiter. Beruflich als selbständiger Steuerberater, ehrenamtlich als Mitorganisator der deutschen Freiwassermeisterschaften, die im Juli in Allermöhe stattfinden. ls   

 

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