Roland Heintze lädt regelmäßig zu Stadtteilgesprächen ein, so wir kürzlich in der Frohmestraße in Schnelsen

Wählen und mitbestimmen

Am 25. Mai stehen in Hamburg gleich zwei große Wahlen an

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Die nächsten Direktwahlen der Abgeordneten zum Europäischen Parlament finden im Frühjahr in allen 28 EU-Staaten statt. In Hamburg zusammen mit den Wahlen zur Bezirksversammlung am Sonntag, 25. Mai.

 

Im EU-Parlament vertreten 751 gewählte Abgeordnete die Interessen der mehr als 500 Millionen Europäer, denen mit den Wahlen alle fünf Jahre die Chance geboten wird, den weiteren Kurs der Europäischen Union (EU) mitzubestimmen. Die anstehenden Wahlen im Mai sind auch deshalb besonders wichtig, weil Europa noch mitten in der Bewältigung der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise steckt – vieles muss in Frage gestellt und neu geregelt werden. Es sind zudem die ersten Wahlen nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon, der dem EU-Parlament deutlich mehr Macht und Einfluss gibt: Es bestimmt über Gesetze mit, die in allen 28 Mitgliedsstaaten gelten und entscheidet über den Haushalt der EU mit.

Bedeutende Wahlen

Zudem wird das neugewählte Parlament darüber mitzuentscheiden haben, wer Nachfolger von José Manuel Barroso wird, dem Präsidenten der Europäischen Kommission. Ihre Beschlüsse sind bindend für alle Mitgliedsstaaten.

Als bevölkerungsreichstes EU-Land ist Deutschland mit 96 Abgeordneten der am stärksten vertretene Staat im Parlament. Hamburg wird seit 2009 durch die Christdemokratin Birgit Schnieber-­Jastram vertreten sowie durch Knut Fleckenstein (SPD) und Sabine Wils (Die Linke) – beide kandidieren wieder. Für die CDU Hamburg möchte der Niendorfer Dr. Roland Heintze nach Brüssel und Straßburg gehen, weil es „spannend ist, am Haus Europa mitzubauen“.  sun

 

Heintze will für Hamburg nach Brüssel

Interview mit dem Hamburger CDU-Kandidaten für das EU-Parlament

 

Von Niendorf aus will Dr.  Roland Heintze für die CDU Hamburg ins Europa-Parlament einziehen. Redakteurin Silke Schlüter vom Niendorfer Wochenblatt befragte den 40-Jährigen zu seinen Plänen.

 

Niendorfer Wochenblatt: Wie sehen Sie selbst Ihre Chancen auf den Einzug ins Parlament?

Roland Heintze: Das Wahlsystem für die Europawahlen ist kompliziert – meine Chancen hängen erheblich von der Wahlbeteiligung in Hamburg ab. Da parallel die Wahlen zur Bezirksversammlung stattfinden bin ich aber guter Dinge und werde für jede Stimme kämpfen.

 

NW: Was reizt Sie an der Arbeit?

Heintze: Ich finde es spannend am Haus Europa mitzubauen, das für über 60 Jahre Frieden steht, und wesentliche Bereiche unseres Lebens mitgestalten zu können. Für Hamburg wichtige Themen werden Infrastruktur, Wirtschaft mit Schwerpunkt Handel und die Reform der EU samt Staatsschuldenkrise sein.

 

NW: Was haben die Bürger Ihres Wahlkreises Lokstedt-Niendorf-Schnelsen davon, wenn Sie im Europaparlament sitzen?

Heintze: Als CDU-Europa-Abgeordneter bin ich immer ein ganzes Stück weit Politik-Erklärer und dazu da, die Anliegen und Kritik der Wähler in Brüssel und Straßburg zu vertreten. Praktisch gibt es neben zahlreichen Schüler- und Studentenprojekten beispielsweise Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds, die auch für Projekte in unseren Stadtteilen interessant sind.

 

NW: Werden Sie noch Zeit für persönliche Gespräche mit den Bürgern hier vor Ort finden?

Heintze: Ja, sogar mehr als bisher. Darüber hinaus gibt es einen Blog, in dem ich über wesentliche Themen berichte: www.roland-heintze.eu 

 

NW: Was ist mit Ihren jetzigen Aufgaben hier in der Stadt?

Heintze: Wenn ich gewählt werde, gebe ich mein Bürgerschaftsmandat ab, da beides verantwortungsvoll nicht zu schaffen ist. Nachrücken wür­de dann der CDU-Bezirksabgeordnete Carsten Ovens aus Lokstedt. Ich werde aber möglichst oft in Hamburg sein, um zu erfahren, was hier über Europa gedacht wird. Und wenn mich der Bürgerverein Hoheluft-Großlokstedt im Februar als Vorsitzenden bestätigt, werde ich Niendorf auch dort erhalten bleiben.

 

NW: Danke für das Gespräch und viel Erfolg bei Ihren Plänen.

 

Politische Vita Dr. Roland Heintze

geboren am 29. April 1973

1989 Eintritt Schüler Union, Junge Union Hamburg

1991 Eintritt CDU Hamburg

1991-1992 Landesvorsitzender der Schüler Union Hamburg

1991-2004 CDU-Vertreter in versch. Regionalausschüssen

1992 Abitur Ohmoor-Gymnasium, Engagement in der kirchl. Kinder-/Jugendarbeit und in der Schul- und Jugendpolitik

1992-1999 Uni Hamburg Studium der Politischen Wissenschaft und Geschichte; Freier Wirtschaftsjournalist u.a. für „Die Welt“

1998-2004 Jugend- und Sozialpolitischer Sprecher der CDU in der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Mitglied im Fraktionsvorstand

2004 bis 2008 Hamburgische Bürgerschaft, dort Fachsprecher für Neue Medien

2008 bis heute Hamburgische Bürgerschaft Wahlkreis-Abgeordneter für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen

2011 bis heute Hamburgische Bürgerschaft, stellv. CDU- Vorsitz, haushaltspolitischer Sprecher, ab 2012 Fachsprecher für Europa und Internationales

 

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