Pastorin Ulrike Koertge

Ulrike Koertge wird verabschiedet

Niendorfer Pastorin geht als Leiterin des Frauenwerks nach Kiel

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Neue Aufgaben und Herausforderungen berufen sie nach Kiel. Deshalb nimmt Pastorin Ulrike Koertge am Sonntag, 12. Januar, um 11 Uhr bei einem Gottesdienst in der Verheißungskirche mit anschließendem Empfang nach elf Jahren in Niendorf Abschied.

 

Seit 2002 prägte die gebürtige Baden-Württembergerin und leidenschaftliche Radfahrerin die ev.-lutherische Kirchgemeinde in Niendorf maßgeblich. Nun folgt sie ihrer Berufung als neue Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche nach Kiel.

„Ich freue mich auf meine neue und spannende Tätigkeit. Aber ich werde Niendorf ex­trem vermissen“, so die zweifache Mutter. Nach dem Studium in Tübingen und Hamburg führte der Weg der Theologin über Schenefeld und Bargteheide  nach Niendorf. „Damals gab es hier noch drei Gemeinden und eine Fusion war zu meiner Anfangszeit schnell ein sinnvolles Thema.“ Als Vorsitzende des Kirchenvorstands (heute Kirchengemeinderat) gestaltete sie die Zusammenlegung zu einer Kirchengemeinde Niendorf maßgeblich mit. Auch als Vorsitzende des Friedhofsausschusses brachte sie sich ein, initiierte das Kirchenfrühstück viermal im Jahr, führte Segnungsgottesdienste durch und veranstaltete tolle Gemeindefahrten wie nach Dresden oder Erfurt. Auch ihre Familie engagierte sich mit ganzem Herzen. Ihr Mann kümmerte sich ehrenamtlich um EDV-Angelegenheiten und sang im Chor. Die beiden Töchter waren in der Jugendarbeit aktiv.

Die nun frei werdende Pfarrstelle von Ulrike Koertge soll ab Februar neu besetzt werden. Zum Abschied gibt sie der mit 13 000 Mitgliedern größten Gemeinde im Kirchenkreis noch mit auf den Weg: „Ich habe die freundliche und warmherzige Atmosphäre hier geliebt. Bleibt so und behaltet wie bisher euren achtsamen Blick für jeden Einzelnen.“moe

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