Mit Dieselfahrzeugen fährt die AKN bisher von Eidelstedt nach Neumünster

Elektrische AKN-Strecke frühestens im Jahr 2020

Planvarianten für Strecke Hamburg–Quickborn

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Eine Elektrifizierung der AKN- Bahnlinie A 1 bis Quickborn kann frühestens im Jahr 2012 fertig werden – vorausgesetzt, die Stadt Hamburg entscheidet sich dafür.

 

Im Kieler Landtag wurden die möglichen Planungsvarianten vorgestellt. Gemeinsam mit Hamburg will die schleswig- holsteinische Landesregierung versuchen, die wirtschaftlichste Variante auszuwählen, weil man sich dann Fördergelder des Bundes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erhoffen kann – vorausgesetzt, dass nicht andere Projekte diesen Topf leeren.

Die so genannte „Standardisierte Bewertung“, die Kosten und Nutzen abwägt, hat ergeben, dass eine Teilung der S 21-Züge ab Eidelstedt (halb zur Elbgaustraße, halb nach Quickborn) am unwirtschaftlichsten ist. Sie ist deshalb bereits verworfen worden.

Für rund 50 Millionen Euro ließe sich eine Verschwenkung der S 21 Aumühle – Elbgaustraße nach Quickborn realisieren. Teurer wären die Variante mit zweigleisiger Ausfädelung in Eidelstedt und die Variante mit zweigleisiger Ausfädelung und zweitem Gleis zwischen Quickborn und Tanneneck. Bei der letzten Version würde sich die Gesamtfahrzeit noch um fünf Minuten verkürzen.

Neu ist bei der AKN schon jetzt die Beleuchtung der Bahn­steige. Sie wird seit Mitte 2013 überall auf LED-Leuchten umgerüstet. Die neuen Lampen erhellen die Stationen deutlich besser und verbrauchen erheblich weniger Strom. bk

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