Für Rehkitze und andere tierische Gäste steht die neue Wildtierstation bereit Foto: Sabine Jaunegg / pixelio.de

Raum für Rehe, Eulen und Co.

Franziskus-Tierheim plant Wildtierstation, Reptilienraum und weitere Projekte

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Eine Erbschaft ermöglicht dem Franziskus-Tierheim dringend notwendige Sanierungen und Räume für neue Tierarten. Fürs neue Jahr hat Tierheim-Leiter Frank Weber viele weitere Pläne.

 

Neben Hunden, Katzen und Kleintieren ziehen zukünftig auch Wildtiere und Reptilien ein. Vier neue, große Volieren stehen für Rehkitze, Eulen, Eichhörnchen und ihre Artgenossen bereit. Da eine Tierliebhaberin das Heim in ihrem Testament bedachte konnte auch endlich das Dach neu gedeckt werden. Ausbesserungen an den Zwingern und der Auslauffläche stehen noch an. Auch für die Zweibeiner soll die Anlage attraktiver werden: Neue Schuppen beherbergen unter anderem einen gemütlichen Kennenlern-Raum für Hunde und ihre potenziellen neuen Besitzer, das Büro der Wildtierstation und Spenden-Lager. „Wir wollen für Besucher einen richtigen Rundgang schaffen, den Flohmarkt wiederbeleben und eine Terrasse anlegen, auf der es Kaffee und Kuchen gibt“, so Frank Weber. 

Er will auch ein Projekt zur Unterstützung für alte Menschen aufbauen, die ihre Tiere nicht mehr selbst versorgen können. „Das sind alte Leute, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und nun so eine kleine Rente haben, dass sie sich die Kosten für ihr Tier, oft der einzige Ansprechpartner, nicht mehr leisten können. Vielleicht finden sich ja fitte Rentner für Fahrten zum Tierarzt oder ähnliche Hilfe.“ mf

 

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