Umgestürzte Bäume wie hier am Neubau im Königskinderweg sorgten in Schnelsen, Niendorf und Lokstedt für zahlreiche Feuerwehreinsätze

„Xaver“ hinterließ kaum Spuren

Der zweitägige Sturm richtete in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen nur wenig Schaden an

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Am Ende waren sich alle einig: „Xaver“ war nicht so schlimm wie „Christian“, obwohl er länger dauerte als der erste Sturm und auch kräftiger war.

 

Aber nachdem sich „Christian“ fünf Wochen zuvor schon alles geholt hatte, was nicht niet- und nagelfest war, blieb für „Xaver“ offenbar nicht mehr viel zu tun. Dennoch waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren (FF) in den Stadtteilen fast rund um die Uhr im Einsatz.  So rückten die Männer der FF Schnelsen am Donnerstag und Freitag 20mal aus, überwiegend um in Schnelsen, Niendorf und Eidelstedt umgestürzte Bäume zu beseitigen. Aus ähnlichen Gründen wurde die Lokstedter FF in diesem Zeitraum 16mal aktiv.

Das THW Eimsbüttel war mit 27 Mann nach Wilhelmsburg zur Deichverteidigung geeilt, sechs Helfer wurden zusätzlich zu einem Pumpeneinsatz gerufen.

Insgesamt blieb es also relativ ruhig – ein kleines Wunder angesichts der Tatsache, dass „Xaver“ der Stadt Hamburg die zweithöchste Sturmflut nach der Katastrophe von 1962 beschert hatte. sun

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