Über den Gleisen hängt in der Station Joachim-Mähl- Straße weiterhin eine Plane, die verhindern soll, dass Fliesen auf die Züge herabfallen

Immer noch provisorische Plane im U-Bahnhof

Hochbahn muss sich vorrangig um Barrierefreiheit kümmern

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U-Bahn-Fahrgästen in der Station Joachim-Mähl-Straße bleibt der unschöne Anblick mit der Plane über den Gleisen erst mal noch erhalten.

 

Wochenblatt-Leser hatten die Anregung gegeben, doch mal wieder bei der Hamburger Hochbahn nachzufragen. Er­gebnis: zurzeit gibt es „noch keine architektonische Lösung für das Problem.“ Das erklärte Hochbahn-Sprecherin Maja Weihgold dem Niendorfer Wochenblatt.

Sie räumte ein, dass die Wandfliesen in der Joachim- Mähl-Straße nicht vergessen seien, dass die Hochbahn aber Prioritäten setzen müsse, und die lägen zurzeit eindeutig beim barrierefreien Ausbau. Das Programm sieht vor, dass in nur vier Jahren 20 Haltestellen mit Aufzug, Bahnsteigerhöhung und Blindenleitsystem ausgestattet werden.

Die Fliesen aus der Bildertafel über den Gleisen hatten schon 2011 angefangen sich abzulösen. Die Auffangplane wurde installiert, damit keine Fliesen auf die U-Bahnzüge fallen. Maja Weihgold: „Eine Zu­sage, wann die Plane abmontiert und die fehlenden Fliesen ersetzt werden oder aber eine komplette Neugestaltung um­gesetzt werden kann, können wir aktuell leider noch nicht geben.“ bk

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