Erfolgreich Carla (4) staunt, was mit Spüli-Wasser und einem Strohhalm machbar ist

Mini-Forscher und das Element Wasser

Niendorfer Kindertagesstätte beteiligt sich an der Bildungsoffensive der Schulbehörde

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Im Frühjahr startete die Hamburger Schulbehörde mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ eine Bildungsoffensive. Die Niendorfer Kita „Die Moor-Rüben“  ist ganz aktiv dabei.

 

Ellen (5) zeigt stolz auf der Landkarte, wo in Niendorf Bäche fließen. Laura (5) und Jette (3) staunen bei der Schaumschlägerei. Und ne­­benan lauschen die Minis der Geschichte „Der lange Weg der Wassertropfen“. Es ist Forscherwoche bei den „Moor-Rüben“ und alle Gruppen widmen sich konzertiert den Experimenten rund um das feuchte Element.

Marisa und Philipp (beide 4) staunen, wie viele Blubberbläschen aus dem Spüli-Wasser beim Reinpusten wachsen. Und Carla (4) stellt verblüfft fest, dass bei Unterdruck kein Wasser aus der umgedrehten Flasche tropft.

Mit viel Spaß lernen die Kleinen den Umgang mit Wasser und tauchen in die spannende Welt der Experimente ein. „Damit bereiten sie sich auf ganz einfache Weise auch auf kommende schulische Arbeitsweisen vor“, erklärt Erzieherin Diana Niedermeyer.

Kurz nach der Gründung der bundesweit aktiven Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ formierte sich die Rudolf-Ballin-Stiftung, Träger der Niendorfer Kindertagesstätte, als lokales Netzwerk und schult intern Trainer(innen), die ihr Wissen dann an die Kollegen weitergeben. Bärbel Kummerow-Friedrichs, die Leiterin der „Moor-Rüben“ ist selbst als Trainerin tätig und freut sich, dass die Kita bereits zweimal für ihre Forscheraktionen zertifiziert wurde. „Als wir 2007 damit anfingen, war das Thema ,Experimente im Kindergarten’ noch Neuland“, erklärt die Sozialpädagogin. „Da mussten auch erst einmal Berührungsängste der Mitarbeiter abgebaut werden, denn nicht jeder ist mit den naturwissenschaftlichen Themen so vertraut.“ Für die Kleinen wird dann das Forschen zum Alltagserlebnis im Gruppenraum oder in der Lernwerkstatt. Dabei geht es nicht um hochkomplizierte Abläufe sondern um das Wecken der kindlichen Neugier und die Antworten auf spannende Fragen.  

„Genau das ist der Vorteil des ,Haus der kleinen Forscher’“, so Kummerow. „Die Experimente werden mit einfachsten Mitteln durchgeführt, sind leicht verständlich für alle.“

Sechs weitere Kindertagesstätten in der Umgebung sind als „Haus der kleinen Forscher“ aktiv. Mit der im Frühjahr gestarteten Bildungsoffensive der Schulbehörde und der Frühbildungsinitiative sollen nun auch die Kinder in der Nachmittagsbetreuung an den Ganztagsgrundschulen die Chance haben, ihre naturwissenschaftlichen und technischen Begabungen zu entdecken. Die Rudolf-Ballin-Stiftung als Träger der GBS-Betreuung an der Grundschule Sachsenweg hat eine der Erzieherinnen in der Nachmittagsbetreuung für den Experimentierspaß mit den Kindern bereits geschult.  moe

 

Infos für Kitas und Schulen: www.haus-der-kleinen-forscher.de

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