Am runden Tisch Steffi Kranawetter (Messe), Andreas Kristandt (ModeCentrum), Simon Helm (Helm&Helm Inneneinrichtung), Peter T. Steinhauer (reise Börse nord), Heinrich Stehr (Stehr’s Brillenstudio), Bernd Hoffmann (Herz von Schnelsen), Wolfgang Burmester (Schnelsen Archiv) sowie (nicht im Bild) Thorsten Wulff (Radsport Wulff), Sven Fuhr (Möbel Höffner), Udo Knappstein (IKEA), Turgay Yalcinkaya (Fashion Factory/ModeCentrum) und Simone Czelinski (Park Inn-Hotel), v. li. n. re.

Nur gemeinsam stark

Hochkarätig besetzter „Runder Tisch“ zum A7-Ausbau

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Zum Runden Tisch mit Info-Austausch zum A7-Ausbau trafen sich am 13. November erstmals Geschäftsleute und Vertreter der IGs in Schnelsen. Heute Abend wollen sie ihre Position in einer Veranstaltung der Handelskammer deutlich machen.

 

Wenn das, was bezüglich des A7-Ausbaus und des Deckels auf Schnelsen in den nächsten Jahren zukommt, als „OP am offenen Herzen“ bezeichnet wird, dann war das Treffen so etwas wie die Selbst-Anamnese der von der OP betroffenen Organe. Denn dass es ein schmerzhafter bis Existenz bedrohender Eingriff wird, wurde spätestens in diesem Gespräch für alle deutlich.

„Wir werden nichts verhindern können, aber wir müssen gut vorbereitet sein“, so der Tenor. In einem Punkt waren sich alle einig: Wichtig ist die frühzeitige, verlässliche Kommunikation von geplanten Sperrungen und Umleitungen von Seiten der Behörden sein, damit nicht ausgerechnet an Wochenenden, an denen die Abfahrt Schnelsen wegen der Bauarbeiten gesperrt sein wird, große Veranstaltungen oder Messen stattfinden, ohne dass man die Besucher zuvor über die Verkehrsprobleme informieren konnten.

Mode & Messe in Gefahr

Andreas Kristandt vertrat in der Runde die Interessen der 270 Mieter im ModeCentrum, denen bei einem Wegbleiben der Kunden das Wasser bald bis zum Hals stehen könnte. Einen Großteil des Umsatzes machen die Modehändler mit lange im Voraus geplanten Wochenendveranstaltungen. Für sie und auch für die Messe, so Steffi Kranawetter, wäre es eine Katastrophe, wenn sich diese Termine mit den Sperrungen auf der Autobahn überschneiden würden.

Die gute Erreichbarkeit ihrer Unternehmen über die Abfahrt Schnelsen ist bei IKEA-Chef Udo Knappstein und Simone Czelinski vom ParkInn-Hotel die größte Sorge. Auch Möbel- Höffner-Hausleiter Sven Fuhr hofft, dass die Kunden nicht einen ganz weiten Bogen um Schnelsen machen, denn die umliegenden Stadtteile wären davon ebenso betroffen wie die Geschäftsleute vor Ort.

Die Sorgen der IG „Herz von Schnelsen“ drehen sich mehr um die Brücken-Erneuerungen. Dass die Busse trotzdem die Frohmestraße ansteuern und der Verkehr fließen kann, das sei das dringendste Ziel, so die Geschäftsinhaber Simon Helm, Peter T. Steinhauer, Bernd Hoffmann, Heinrich Stehr und Thorsten Wulff.

Verkehr muss fließen

In der Veranstaltung in der Handelskammer soll heute auch deutlich gemacht werden, dass in Schnelsen Arbeitsplätze in vierstelliger Höhe in Gefahr sind, wenn der Stadtteil durch den A7-Ausbau über Jahre hinweg „abgeschnitten“ wäre. Gemeinsam hoffen sie dazu beitragen zu können, dass die Situation für alle – auch für die Kunden und Besucher – erträglich bleibt. sun

 

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