Zum letzten Mal überreichen Rüdiger Pschorr und Heidi Liesebach (3.v.re.)von der der LG-Niendorf einen Spendenscheck an Vertreter der Diakonie und ProNieNo

Zum letzten Mal gespendet

Erlös aus letztem Hans-Hägele-Lauf geht an Diakonie und Pro Niendorf Nord

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Mit dem letzten Hans-Hägele-Lauf ging in diesem Herbst eine Niendorfer Ära zu Ende. Über den Erlös von 3500 Euro freuten sich jetzt zwei soziale Einrichtungen im Stadtteil. Bei der finalen Scheckübergabe waren die Gefühle sehr gemischt.

 

„Wir können nun endlich die Sanierung unserer Besuchertoilette in Angriff nehmen“, freut sich Karen Schueler-Albrecht, Leiterin der Stadtteildiakonie Niendorf. 2000 Euro kommen  der Begegnungsstätte an der Friedrich-Ebert-Straße zugute. Hier erhalten sozial schwache Menschen zweimal in der Woche ein warmes Mittagessen für nur einen Euro.

Den zweiten Teil des Geldes erhält Pro Niendorf Nord (ProNieNo), ein Projekt der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe, das in erster Linie Beratung für Familien in akuten Notsituationen anbietet.  „Die Spende von 1500 Euro fließt in unseren Krisenfonds“, sagt Elke Bremer von ProNieNo. „Konkret heißt das: schnelle und unbürokratische Hilfe für die von uns betreuten Familien.“

Die Organisatoren des Laufs ziehen nach 27 Jahren ein erfolgreiches Fazit, sind aber zugleich froh, dass sie nun wieder mehr Freizeit haben. „Irgendwann muss Schluss sein“, meint Heidi Liesebach von der Laufgemeinschaft Niendorf. „Schließlich sind wir alle auch 27 Jahre älter geworden.“ ls

 

Hans-Hägele-Lauf

 

1987 erlitt der Niendorfer Läufer Hans Hägele im Alter von nur 36 Jahren beim Hamburger Marathon einen Herzstillstand. Er hinterließ seine Ehefrau und fünf Kinder. Hägeles Freunde der Laufgemeinschaft Niendorf initiierten daraufhin den Hans-Hägele-Lauf, der jährlich im Niendorfer Gehege stattfand. Bis zur Volljährigkeit der Kinder ging der Erlös vollständig an die Familie des Verstorbenen. Danach unterstützten die Organisatoren soziale Einrichtungen im Stadtteil.  

 

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