Viele Autos, die oft zu schnell fahren, verunsichern die Schüler auf ihrem Schulweg

Für mehr Sicherheit

Eltern kämpfen damit ihre Kinder den Grandweg sicher überqueren können

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„Man freut sich immer, wenn sie mittags wieder auftauchen“, sagt Natalie Blömer aus Lokstedt. Der Weg zur Grundschule Döhrnstraße wird mit zunehmendem Verkehr immer gefährlicher. Nun kämpfen die Eltern um eine sichere Straßenquerung.

 

Der Grandweg wird durch umliegende Baustellen und massiven Zuzug in die Neubauten stark frequentiert, das Tempolimit in der 30er Zone häufig nicht eingehalten. „Der Grandweg ist außerdem so zugeparkt, dass die Straße für Kinder nicht einsehbar ist“, so Graziella Zaccaria, deren Sohn Danial (8) die Grundschule Döhrnstraße besucht.

„Wir haben alle schon brenzlige Situationen beobachtet“, berichtet Natalie Blömer. Die Mutter von Chiara (7) fordert zusammen mit vielen weiteren Eltern einen Zebrastreifen oder eine andere Überquerungshilfe am Grandweg/Ecke Brunsberg. Hier passieren viele Grundschüler den Grandweg, um ihren Schulweg durch den Lohbekpark fortzusetzen, in die umgekehrte Richtung sind Schüler zum Gymnasium Corveystraße unterwegs. Und da viele neue Familien hinzuziehen, werden es immer mehr Schüler.

„Der Grandweg ist für Tempo 30 nicht optimal ausgebaut, die Geschwindigkeit ist phasenweise zu hoch“, bestätigt Andreas Ewald vom zuständigen Polizeikommissariat 23 Troplowitzstraße. Einen Ze­­brastreifen werde es aber nicht geben: „Der ist nicht zulässig. Aber andere bauliche Maßnahmen wie eine Verbreiterung der Fußwege würden etwas bringen“, so Ewald weiter.

Das Engagement der Eltern scheint Erfolg zu haben: Im Regionalausschuss wurde ein Antrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit von allen Fraktionen unterstützt und der Be­zirksversammlung vorgelegt, die diesen am 31. Oktober einstimmig beschlossen hat. Nun muss sich die zuständige Behörde für Inneres und Sport (BSI) sich hierzu äußern – das kann bis zu sechs Wochen dauern. mf

 

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