Im nächsten Jahr könnte in Niendorf Nord die Verschönerung des Nahversorgungszentrums beginnen

Eigentümer sind am Zug

Details zur Zukunftsgestaltung Niendorf Nord

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Während es draußen vor der Tür ordentlich stürmte, widmete sich der Stadteilbeirat Niendorf Nord im Quartiersbüro Ende Oktober den Themen der Zukunft.

 

Interessiert lauschten die Mitglieder Thomas Berg vom Gebietsmanagement der Big- Städtebau, der über die öffentlichen Veranstaltungen mit den Grundeigentümern vor Ort berichtete. „Auf Grundlage der im Rahmen des Beteiligungsprozesses erarbeiteten Planung zur Freiflächengestaltung in Niendorf Nord werden die Eigentümer und Eigentümergemeinschaften nun ihre Be­dingungen erklären“, sagte er. „Die Verwaltung im Bezirksamt wird die Modalitäten dann im Dezember prüfen und eine Rückmeldung geben. So könnte es im Januar zu einer Entscheidung kommen.“ Bei einem positiven Ergebnis wäre frühestens im April mit einem Baubeginn zu rechnen. „Für einen Großteil der betroffenen Grundstücke liegen uns bereits Zustimmungen der Eigentümer vor. Das stimmt uns optimistisch“, so Thomas Berg. Auf Nachfrage der Stadteilbeiräte wies aber Mareike Gärtner vom Bezirksamt Eimsbüttel deutlich darauf hin, „dass wirklich alle Grundeigentümer die Chance zur Stärkung des Nahversorgungszentrum erkennen und an einem Strang ziehen müssen.“

Ein weiteres wichtiges Thema des Abends war die Parkplatzsituation, vor allem hinsichtlich der geplanten Umwandlung des PR-Platzes in eine Multifunktionsfläche. „Parkplätze wird es auch weiterhin im ausreichenden Maße geben“, versicherte Mareike Gärtner. Dem bürgernahen Beamten Peter Martensen bereitet das Parkangebot in der Wagrierweg-Kurve größeres Kopfzerbrechen, da die Kundenparkplätze dort fast immer zugeparkt sind. Grundsätzlich wird wohl die Gestaltung der Parkraumbewirtschaft im Quartier ein Thema bleiben. Von „Parkdruck“ könne jedoch nicht die Rede sein.

Zum Abschluss berichtete Jürgen Roloff von der Interessengemeinschaft (IG) der Ge­­werbetreibenden über den Neuzugang von mittlerweile zehn Mitgliedern in diesem Jahr und zog Bilanz zum erfolgreichen Stadtteilfest. Noch im November wird ein Standortflyer veröffentlicht und mo­mentan werden Ideen für eine Weihnachtsaktion im Quartier gesammelt. moe

 

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