Femen-Aktivistinnen stürmen in der Bürger-Sprechstunde die Bühne des New Living Home

Aktivistinnen stürmen Bürgermeister-Sprechstunde

Tumulte bei Auftritt von Olaf Scholz im New Living Home in Lokstedt

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Die Bürger-Sprechstunde von Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz am 22. Oktober wurde vor und im Lokstedter New Living Home von heftigen Protesten gegen die Flüchtlingspolitik des Senats begleitet. Femen-Aktivistinnen stürmten mit Parolen auf den halbnackten Körpern die Bühne. 

 

Auf der Julius-Vosseler-Straße brachten 600 Demonstranten, denen 200 Polizisten ge­genüber standen, den Verkehr zum Erliegen. Vielen interessierten Bürgern verwehrten die Beamten den Zugang zum New Living Home. „Die Veranstaltung wurde von der Polizei für geschlossen erklärt, das Vorgehen gegen die Bürger war aggressiv“, berichtet ein Besucher. Grund für die Proteste waren die als rassistisch empfundenen Kontrollen von dunkelhäutigen Personen, die in Verbindung mit den Lampedusa-Flüchtlingen in der St. Pauli Kirche gebracht werden.

Unbeirrt redete Bürgermeister Olaf Scholz während der minutenlangen Zwischenrufe weiter

Unter lauten Zwischenrufen begann Olaf Scholz die Sprechstunde mit dem Thema Asyl. Zu tu­multartigen Szenen kam es, als drei junge Frauen der feministischen Gruppe Femen halbnackt die Bühne stürmten. Sie wurden von Scholz‘ Sicherheitsbeamten überwältigt und abgeführt. Der Erste Bürgermeister blieb unbeirrt, sprach über die aktuellen  Koalitionsverhandlungen in Berlin und zog ein Resümee der Hamburger Politik. Im Anschluss stellte er sich den Fragen der rund 200 Anwesenden.  mf

 

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