Die Ampel ist inzwischen aus dem Kreuzungsbereich verschwunden

275 000 Euro für die Abbiegespur in Schnelsen

Stellungnahme der Wirtschaftsbehörde

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Die Wirtschaftsbehörde hat sich zu den Gründen geäußert,  warum in Schnelsen an der Kreuzung Holsteiner Chaussee und Marek-James-Straße ein Rechtsabbieger gebaut wurde – optisch winzig, aber aus Sicht zweier Gutachten erforderlich.

 

Die mit einer Ampelanlage gesicherte Kreuzung liegt etwa 100 Meter vom Bahnübergang Holsteiner Chaussee entfernt und damit in jenem Bereich, in dem die AKN-Strecke zwischen dem Haltepunkt Julius-Leber-Schule und der Landesgrenze ausgebaut wurde. Und das war dann auch der Anlass für die Planung des Knotenumbaus: In diesem Zusammenhang, so Helma Krstanoski,  Sprecherin der Wirtschaftsbehörde, wurden die Übergänge an die Anforderungen der Zweigleisigkeit angepasst. Wie sie weiter erläutert, wird sich die Anzahl der Schließvorgänge am Übergang Holsteiner Chaussee zukünftig erhöhen, so dass sich der Zeitraum zum Abbau des aufgestauten Verkehrs verkürzen wird.

„Um den Verkehr zu entlasten erhielt die Fahrbahn Richtung Norden einen etwa elf Meter langen Rechtsabbieger. Damit soll in erster Linie ein Rückstau für die Fahrzeuge in nördlicher Richtung vermieden werden.“ Der könnte entstehen, wenn die Rechtsabbieger den Radfahrern und Fußgängern Vorrang gewähren müssen. „Um die Aufstellfläche zu vergrößern, wurde zusätzlich die Ampel-Anlage versetzt und ihre Schaltung angepasst. Die Baukosten beliefen sich  auf rund 275 000 Euro.“

Grundlage für die Planung waren die von der Stadt und von der AKN in Auftrag gegebenen Gutachten des Ing.-Büros Vössing (2009) und des Planungsbüros VTT (2012). sun

 

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