Bis über die Schneegrenze führte der Weg der Schüler über die Berge

Schüler bezwingen die Alpen

Schnelsener Achtklässler überquerten auf ihrer Klassenreise das Gebirge zu Fuß

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Nach elf Tagen waren sie zurück in Hamburg: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b haben auf ihrer Klassenreise zu Fuß die Alpen überquert und wurden von ihren Eltern begeistert empfangen.

 

Nordsee, München, Paris… Das können alle. Die 8b wollte höher hinaus. Mit drei Lehrern und einem weiteren Begleiter fuhr die Klasse zunächst per Bahn nach Oberstdorf. Dann ging es los: zu Fuß über 130 Kilometer, einige tausend Höhenmeter und sechs Pässe. Mit zehn Kilo Gepäck auf dem Rücken.

Abstieg bei Gewitter

Handy, Computer und Co. blieben zu Hause. Und ohne Eltern ging es durch die Welt. Der längste Abschnitt war der Abstieg von 1800 Metern Höhe von der Memminger Hütte nach Zams – die härteste Herausforderung der Tour. Steinige Kletterei am Joch und dann ein nicht enden wollender Abstieg, der für die Letzten noch durch Regen und Gewitter gekrönt wurde.

Blasen, Schmerzen und Tränen, aber die Klasse gab wirklich alles. Lehrer Peter Bulicke: „Die Schüler haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten. Mahnen und Meckern brauchten wir nicht.“ Höchster Punkt der Reise war das Überschreiten des Pitztaler Jöchels bei 2995 Metern Höhe. Die Hartgesottenen stiegen noch höher zum Ramoljoch – bei Nebel, Hagel und Regen. Endstation war Bozen in Südtirol. Bei warmen Temperaturen belohnten Pizza und Eis die Wanderhelden. bk

 

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