Baustelle Am kommenden Wochenende wird dieser Bereich an der Holsteiner Chaussee komplett gesperrt sein - es gilt eine weiträumige Umleitung

Überall wird gebaut

Sperrungen und Umleitungen setzen den Autofahrern zu

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Momentan ist es kein Zuckerschlecken, in Hamburg mit dem Auto von A nach B zu kommen. Diverse Baustellen, Sperrungen und Staus lauern auch in Schnelsen, Niendorf und Lokstedt.

 

Bereits seit vergangener Woche ist in Schnelsen die Holsteiner Chaussee im Bereich Kreuzung Marek-James-Straße eine einzige Baustelle. Nun folgt am Wochenende „Stufe 2“: Am Freitag, 4. Oktober, wird ab 6 Uhr morgens mit der Erneuerung der Fahrbahnen begonnen. Deshalb wird die Holsteiner Chaussee zwischen Bahnübergang und Haus Nr. 386 gesperrt, ebenso der Übergang am Schleswiger Damm und die Marek-James-Straße bis zur Jungliebstraße. Autofahrer aus und in Richtung Bönningstedt umfahren das Gebiet weiträumig über die Pinneberger Straße und Ellerbek. Betroffen ist auch die Nachtbuslinie 603: Während der Sperrung wird die Haltestelle am Graf-Otto-Weg (West) nicht bedient.

Auch in Schnelsen-Süd wird es eng: Leitungsarbeiten, die an der Brücke Heidlohstraße vor dem Ausbau der A7 nötig sind, werden noch bis Jahresende für Behinderungen sorgen. Für Fußgänger und Radfahrer steht auf der Brücke in beide Richtungen nur ein gemeinsamer Geh- und Radweg zur Verfügung.

Komplett gesperrt ist derzeit der Vogt-Kock-Weg an der Einmündung Heidlohstraße. Er kann nur von der Frohmestraße aus als Sackgasse befahren werden. Die Buslinie 21 ist davon nur am Rande betroffen: Sie fährt einen kleinen Umweg über die Kreuzung Frohmestraße Heidlohstraße, bedient aber weiter alle Haltestellen.

Niendorf – Swebenweg

Bis 13. Oktober ist auch in Niendorf auf dem Swebenweg mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wegen Sanierungsarbeiten steht in beide Richtungen nur eine Fahrbahn zur Verfügung, was insbesondere Autofahrer mit Ziel Flughafen veranlassen sollte, mehr Zeit für die Anfahrt einzuplanen.

Auch an der Dauerbaustelle am Siemersplatz ist keine Entspannung in Sicht. Zwar sollen die Bauarbeiten hier bis Ende Oktober erledigt sein, doch weil gleich im Anschluss die Herstellung der Parkplätze und Nebenflächen erfolgen soll, müssen Verkehrsteilnehmer hier wohl bis Jahresende mit Kummer rechnen. sun/mf/bk

 

 

Augen auf für uns

 

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