Dankbar nach gelungener OP: Klaus Meyer liest zugunsten herzkranker Kinder. Darüber freut sich auch Ute Kröplin, stellvertretende Leiterin im Schnelsener Herz- und Gefäßzentrum

Ein bisschen zurückgeben

Nach einer Herz-OP unterstützt Michael Schüler das Projekt „Herzbrücke“

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Manchmal sind es das ganz persönliche Schicksal und die damit verbundenen Erlebnisse, die einen Menschen zu einer guten Tat animieren. So war es auch bei Michael Schüler.

 

Der Immobilienhändler kam vor einem Jahr mit einem vermeintlichen Infekt ins Albertinen-Krankenhaus und fand sich unversehens auf dem OP-Tisch wieder: das Herz! Eine Herzklappe war defekt – er musste umgehend operiert werden.

„Das war wie ein Schuss vor den Bug“, erinnert sich der Schnelsener, der zugleich aber auch fasziniert davon war, was er in den folgenden Tagen und Wochen in der Klinik erlebte.

Und als er dann während der Reha im Januar einen TV-Bericht über den Chefarzt der Herzchirurgie sah, war für Michael Schüler klar: „Ich möchte etwas von dem zurückgeben, was mir hier Gutes widerfahren ist.“

Herzensangelegenheit

Professor Dr. med. Friedrich-Christian Rieß sprach in der Sendung über seine persönliche Herzensangelegenheit: die „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung. Seit 2005 ermöglicht das Projekt herzkranken Kindern aus Krisen- und Kriegsgebieten lebensrettende Operationen. Erst vor wenigen Tagen trafen Kinder aus Afghanistan ein, die von dem engagierten Team um Prof. Rieß nicht nur kostenlos operiert, sondern auch sonst rundum fit gemacht werden für das Leben in ihrer Heimat (das Niendorfer Wochenblatt berichtete).

Michael Schüler, der gerade mit seinem Unternehmen „Weisshaus Immobilien-Kontor“ von Uhlenhorst nach Niendorf umgezogen war, wusste, was zu tun war: Statt im großen Stil Eröffnung zu feiern, spendete er 2000 Euro an das Projekt „Herzbrücke“ – nicht ohne sich zuvor ausführlich darüber zu informieren, mit dem Team zu sprechen und schließlich live dabei zu sein, als die zuletzt behandelten Kinder vor einigen Wochen zurück in ihre Heimat Afghanistan flogen.

Dafür bekam er von Prof. Rieß nicht nur ein sehr herzliches Dankeschön, sondern auch ein dickes Lob, verbunden mit der Hoffnung, dass auch andere Menschen „ihren guten Namen mit einer guten Sache verbinden mögen und das Projekt mit einer Spende oder einer Patenschaft unterstützen“.  sun

 

Spendenkonto „Herzbrücke“ Albertinen-Stiftung Herzbrücke, Konto 1144, BLZ 25120510, Bank für Sozialwirtschaft

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