Feiert 20 Jahre starkes Engagement für Familien mit HIV: Vhiva-Kis-Referentin Patricia Barth

HIV und Aids in der Familie

Beratung und Unterstützung insbesondere für Kinder mit HIV-infizierten erkrankten Eltern

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Die Gesellschaft ist vermeintlich gut über HIV und Aids aufgeklärt, für Kinder betroffener Eltern ist es dennoch schwer, mit der Krankheit zu leben.

 

Unterstützung finden sie bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg (ajs). Zum 20. Jubiläum erhielt der Arbeitsbereich „Kinder und Aids“ am 27. August einen neuen Namen: Bei den Feierlichkeiten in der Lokstedter Lenzsiedlung, mit der die ajs in zahlreichen Projekten kooperiert, wurde er offiziell in „Vhiva Kids – Familienleben mit HIV“ umbenannt.

Das Team der ajs weiß, wie schwer es ist, in der eigenen Familie über eine unheilbare Krankheit zu sprechen, die zudem immer noch den Ruf einer selbstverschuldeten Geschlechtskrankheit hat.

Im vergangenen Jahr haben 82 Familien mit 147 Kindern Unterstützung durch die Sozialpädagogen der ajs erhalten. Sie helfen Kindern zu verstehen, warum einer oder beide Elternteile ständig Tabletten nehmen und regelmäßig Ärzte aufsuchen müssen.

„In den letzten Jahren haben sich Dank der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten die Lebenserwartung und meist auch die Lebensqualität gravierend verbessert. Es geht vielmehr um das Leben mit HIV als um das Sterben“, berichtet Ute Senftleben von der ajs.

Und auf das Leben soll auch der neue Name „Vhiva Kids“ verweisen.  mf

 

InfoVhiva Kids

 

Vhiva Kids – Familienleben mit HIV, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V., Eimsbüttel, Hellkamp 68, Eingang Clasingstraße, Tel. 410 980 0, www.ajs-hamburg.de

 

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