Ausgeparkt Wo bisher rund 120 Pkw Platz fanden, werden ab September mehr als 60 Container stehen und 200 Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf bieten

Unterkunft für Flüchtlinge

Lokstedter Parkplatz wird zum Containerdorf

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Auf dem P+R-Parkplatz an der Lokstedter Höhe sollen Flüchtlinge in Containern untergebracht werden – vorübergehend.

 

Nachdem im Frühjahr die Pläne für die Unterbringung von 120 Flüchtlingen auf dem Gelände des ehemaligen Recyclinghofes am Offakamp in Lokstedt geplatzt waren – Anwohner legten mit Erfolg Widerspruch ein – sollen nun sehr kurzfristig auf dem P+R-Parkplatz an der Lokstedter Höhe mehr als 60 Container für ca. 200 Flüchtlinge errichtet werden. Die ersten werden in Kürze einziehen.

Vor dem Hintergrund, dass die Fläche in absehbarer Zeit ohnehin überbaut werden soll, handele es sich um eine vorübergehende Maßnahme: „Sie dient der Überbrückung der akuten Notlage“, heißt es aus dem Bezirksamt. Beantragt sei die Unterkunft zunächst für vier Monate. „Wir rechnen mit einer Dauer von nicht mehr als einem Jahr“, so Aileen Röpcke, die Pressesprecherin. Größere bauliche Maßnahmen seien nicht erforderlich: „Insbesondere werden keine Zäune errichtet.“

Infos am Dienstag

Viele Anwohner zeigen durchaus Verständnis: „Die Menschen müssen ja irgendwo hin.“ Verärgert sind sie viel mehr da-
rüber, dass sie erst aus der Presse davon erfahren mussten. Für sie findet am Dienstag, 3. September, um 19.30 Uhr in der Aula der Grundschule Döhrnstraße eine Info-Veranstaltung mit Vertretern der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration sowie des Betreibers „fördern & wohnen“ statt. Die Pläne werden erläutert und Fragen beantwortet. sun

 

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