Amphibienretter Die Ehrenamtlichen der Nabu-Bezirksgruppe

Mehr als 3000 Tiere sicher über die Straßen gebracht

Naturschutzbund-Bezirksgruppe zog Bilanz der Amphibiensaison 2013

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Nach einem langen Winter erlebten die Ehrenamtlichen der Naturschutzbund-Bezirksgruppe die kürzeste Amphibiensaison seit langem. Trotzdem gab es in den zwei Frühlingswochen reichlich Arbeit.

 

Die Bilanz, die der Nabu nun veröffentlicht hat, zeigt, dass insgesamt 3  108 Tiere in den Fangeimern landeten und über die Straßen getragen wurden. Der allergrößten Teil bildeten die 2  639 Erdkröten, die auf dem Weg zu den Laichgewässern vor dem Tod durch Überfahren bewahrt werden konnten.

Erstmalig wurde auch an der Vogt-Kölln-Straße im Südwesten des Niendorfer Geheges ein Fangzaun mit Eimern aufgestellt. Dieter Siebeneicher von der Nabu-Gruppe: „Da die Kröten und Frösche hier bereits unterwegs waren, bevor wir den Zaun aubauen konnten, wurden vorab schon einige Tage lang Abendkontrollen mit Taschenlampen durchgeführt.“

Die zwei anderen Zäune standen an der Stadtgrenze (Bönningstedter Weg) und an der Straße Niendorfer Gehege. Ein besonderer Dank geht vom Nabu an alle freiwilligen Helfer im Nabu und von außerhalb, an die Umweltbehörde, das Bezirksamt und an Revierförster Sven Wurster, der beim Auf- und Abbau der Zäune und beim Transport unterstützte.

Bergmolche entdeckt

An der Straße Niendorfer Gehege wurden übrigens überraschenderweise erstmalig vier Bergmolche gefunden und transportiert.

Wer Lust hat, die Bezirksgruppe bei Aktionen dieser Art zu unterstützen, kann gern zu den Treffen kommen: immer am ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Lenzsiedlung, Julius-Vosseler-Straße 193. bk

 

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