Kaffee im Bild: Künstlerin Gunda Jastorff vor einem ihrer Werke

Kunst werke aus Asche, Sand und löslichen Kaffee

Die Künstlerin Gunda Jastorff liebt ungewöhnliche Arbeitsmaterialien

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„Aufgelöster Kaffee im Bild riecht fürchterlich!“ Schon bei dem Gedanken daran verzieht die passionierte Kaffeetrinkerin und Malerin Gunda Jastorff lachend das Gesicht.

 

Im „Kunstraum 17“ am Nedderfeld schafft sie ihre Werke nicht nur mit Kaffee, sondern auch mit Marmormehl, Moorlauge, Lacken, Sand, Asche oder Rost-Elementen. Im Atelier, das sie sich mit den Künstlerinnen Bärbel Navab-Pour und Nina Binné teilt, stapeln sich Farben und die bunten Bilder ihrer Schüler.

Die abstrakten Werke von Gunda Jastorff werden derzeit von weißen Flächen dominiert. Ohne Farben kommt sie trotzdem nicht aus: „Alles was zum Schluss weiß aussieht, war mal farbig und wird Schritt für Schritt hell“, erklärt die Künstlerin ihr Prinzip. Vergänglichkeit, Auflösung und Reduktion sind die Themen in ihren Bildern.

Seit vier Jahren ist sie mit ihren Partnerinnen in dem Atelier am Nedderfeld, gemeinsam unterrichten sie in Workshops und stellen fünf weiteren Künstlern im Offenen Atelier Arbeitsplätze zur Verfügung. „Einige sehen wir aber nur selten, weil jeder seine individuelle Arbeitszeit hat“, so Jastorff, die in Cuxhaven geboren wurde und kurz vor den Toren Hamburgs in Ellerbek wohnt. Im November sind ihre Bilder auf der Affordable Art Fair in Hamburg zu sehen. mf

 

Kunstraum 17, Lokstedt, Nedderfeld 17,  Tel. 0173-606 66 78, www.kunstraum17.de

 

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