Ganztagsbetrieb in den Grundschulen

Ab Donnerstag umfasst der Begriff „Schule“ Lernen, Essen und Spielen

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„GBS – Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen“ heißt das Konzept, das fast überall den nachmittäglichen Hortbetrieb abgelöst hat. In Schnelsen am Röthmoorweg wird das neue offene Angebot gut angenommen: von 150 Kindern werden 139 auch an den Nachmittagen in der Schule bleiben. Bisher nutzten lediglich 75 das Hortangebot.

Schulleiter Nico Struß ist guter Dinge: „Wir sind optimistisch – und gut vorbereitet!“ Das Konzept wurde über lange Zeit in einer großen Vorbereitungsgruppe erstellt. Eine verkleinerte Gruppe wird nun den GBS-Betrieb beobachten und, falls nötig, für Verbesserungen sorgen. Aufbauen kann man dabei auch auf dem Erfahrungsschatz zahlreicher Schulen, die bereits in den vergangenen Jahren GBS eingeführt haben.

Zum Start wird das Mittagessen noch warm angeliefert. Nach einigen Wochen soll es dann aus Komponenten vor Ort zubereitet werden. Die Pausenhalle, in der in zwei Schichten gegessen wird, bekommt neue Vorhänge, die den Lärm dämmen sollen.

Nach dem Mittagessen und einer Spielzeit/Erholzeit folgt die so genannte Lernzeit, die Nachfolgerin der alten Hausaufgaben. Dabei werden im Röthmoorweg neben den Erziehern auch Lehrer vor Ort sein. Um 15 Uhr startet dann die Angebotszeit – mit Spiel, Spaß, Sport und Theater.

BEA-Vorstandsmitglied Christian Martens
Foto: löv

Für die Neuanschaffung von Möbeln steht noch ausreichend Geld zur Verfügung, aber Schulleiter Nico Struß sagt: „Am wichtigsten war erstmal die Ausstattung für das Mittagessen. Wir wollen dann im Betrieb beobachten, was wir noch an Möbeln brauchen.“ bk

 

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