Gute Erinnerungen an gute Begegnungen: Marion Voigtländer blättert in Fotos aus 30 Jahren – und hat noch viel vor

Mit ganzem Herzen für junge Menschen da

Gemeindepädagogin Marion Voigtländer ist seit 30 Jahren im Einsatz und hat auch in den Ferien immer gut zu tun

Archiv| Views: 514

Ein Haus am See in Schweden bedeutet für viele: Ferien. Nicht für Marion Voigtländer, denn sie organisiert für Schnelsens Kirchengemeinde die Sommerfreizeiten der Jugendlichen.

 

„Nee, Urlaub ist das für mich natürlich nicht. Hinterher bin ich völlig erledigt“, erzählte die charmante Gemeindepädagogin, die gerade ihr 30-jähriges Dienstjubiläum feierte. Aber wie vor 30 Jahren macht sie ihre Arbeit gern und sprüht förmlich, wenn sie davon erzählt.

Geboren wurde sie 1958 in Duisburg. Mit ihrem Bruder spielte sie am liebsten Schule und wollte eigentlich Lehrerin werden, sattelte aber noch rechtzeitig um in Richtung Religionspädagogik. Ihr Anerkennungsjahr absolvierte sie in Schnelsen – und blieb. Heiratete 1987 einen Musiker, bekam zwei Kinder. „Das war eine harte Zeit, kleine Kinder und Arbeit. Ich war dauernd am Organisieren“, erinnert sich Marion Voigtländer.

Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmanden – sie bestimmen bis heute den Alltag von Marion Voigtländer, und sie freut sich, wenn viele etwas mitnehmen auf den weiteren Lebensweg. „Als mein Opa gestorben ist, hat mir der Konfirmandenunterricht sehr geholfen“, bedankte sich mal einer ihrer Schützlinge.

Besonders am Herzen liegt ihr die Gedenkarbeit für die Kinder vom Bullenhuser Damm, die sie Anfang der 90er-Jahre gemeinsam mit den Grundschulen ins Leben rief: „Am Anfang war viel Überzeugungsarbeit zu leisten!“

Doch was wäre ihre Arbeit ohne die vielen Ehrenamtlichen?! Auch bei der Sommerfreizeit in Schweden war wieder eine Handvoll mit dabei und leistete wertvolle Unterstützung. Nach der Reise kommen erstmal ein paar „Ausgleichstage“, und dann ist es nicht mehr lang, und die neuen Konfis stehen vor der Tür – um die 60 sind es in diesem Jahr.  bk

 

Comments are closed.