Sponsoren könnten dafür sorgen, dass die kleinen Brunnen am Tibarg Center wieder sprudeln

Auf ewig ausgesprudelt?

Für die älteren Brunnen am und auf dem Tibarg ist kein Geld da

Archiv| Views: 176

Nach dem nun schon seit Jahren brachliegenden Brunnen am Niendorfer Marktplatz – er stammt aus den 50er Jahren und war Zeit seines Daseins schon häufiger defekt – droht nun auch das Aus für die drei Sprudelbrunnen am Tibarg Center: Für den Betrieb und die Instandsetzung ist kein Geld mehr da.

 

Auch die drei in den Boden gelassenen Brunnen vor und neben dem Tibarg Center sprudeln schon eine ganze Weile nicht mehr, was Quartiersmanagerin Nina Häder dazu veranlasste im Fachamt Management des öffentlichen Raumes nachzufragen, warum sie nicht in Betrieb sind.

Die Antwort verhieß nichts Gutes: Seit diesem Jahr seien der laufende Betrieb und die Instandhaltung von Brunnen auf Tiefbauflächen Sache der Straßenunterhaltung – jedoch: „Die momentane Haushaltslage lässt einen weiteren Betrieb nicht zu“, bedauerte die Abschnittsleiterin Jennifer Schröder. Die Priorität bei der Mittelvergabe liege in erster Linie auf „Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit“, so die Begründung.

Dazu Aileen Röpcke von der Pressestelle des Bezirksamts: „Das Fachamt beabsichtigt die Sprudelbrunnen weiterhin nicht zu betreiben.“ Auch der alte Brunnen am Niendorfer Marktplatz werde nun mangels finanzieller Mittel abgebaut.

Das Ende naht für den mehr als 60 Jahre alten Brunnen am Niendorfer Marktplatz ? die Skulptur wurde schon vor Monaten abmontiert, um die Eigentumsverhältnisse zu klären, bevor über ihren Verbleib entschieden werden kann

Spendentopf?

Für die Arbeitsgemeinschaft (AGT) und den BID Tibarg ist das eine bedauerliche Entscheidung: „Die Brunnen sind wichtige Gestaltungselemente des öffentlichen Raumes. Die Fontänen vermitteln Frische und Lebendigkeit, Kinder spielen an heißen Tagen gerne mit dem Wasser und die Tiere nutzen die Brunnen als Trinkwasserquelle“, so Nina Häder.

Allerdings wisse man, „dass nicht alles Wünschenswerte finanziert werden kann“. Auch der BID verfüge nicht über unbegrenzte Mittel. „Schön wäre es, wenn sich Niendorfer Unternehmen oder Privatleute bereitfänden, den Betrieb der Sprudelbrunnen mit Spenden zu finanzieren. Wir sind gerne bereit, in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt bzw. unseren politischen Vertretern einen ausschließlich hierfür dienenden ‚Spendentopf‘ zu organisieren“, regt sie an. Dazu Aileen Röpcke: „Sollten sich wider Erwarten für die Brunnen am Tibarg Center Sponsoren finden, würden wir sie wieder in Betrieb nehmen.“ sun

 

Comments are closed.