Bald vierspurig: Das Nedderfeld auf Höhe Alte Kollaustraße /Kellerbleek

Nedderfeld wird vierspurig

Ab Herbst sollen am nordwestlichen Ende bereits die Bagger rollen

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Seit Jahren ist der Ausbau des Nedderfeldes in Planung, nun gibt es grünes Licht für einen vierten Fahrstreifen im Abschnitt zwischen Alter Kollaustraße und Kellerbleek. 

 

Um Groß Borstel vom Durchgangsverkehr zu entlasten, soll das Nedderfeld zwischen Kollaustraße und Tarpenbekstraße vierspurig ausgebaut werden. Der Senat rechnet damit, den Straßenzug Borsteler Chaussee/Papenreye so um täglich 6 000 bis 7 000 Kraftfahrzeuge entlasten zu können.

Die Grundlage schafft der Bebauungsplan  Lokstedt 52/ Eppendorf 9/Groß Borstel 11. Baubeginn ist für Herbst 2013 geplant. Laut Bezirksamt Eimsbüttel wird der Ausbau des Abschnittes Alte Kollaustraße/ Kellerbleek vorgezogen, „um doppelte Eingriffe im Ausbaubereich zu vermeiden.“

In diesem Bereich kommt es auch zu Baumaßnahmen für den Bauhaus-Neubau. Seit 29. Juni hat der Baumarkt seine Türen für den Umbau geschlossen. Dieser wird teils auf das ehemalige Raffay-Gelände ausgeweitet. Der restliche Bereich von Raffay wird für die vierte Fahrspur genutzt.

Der Ausbau des Nedderfeldes wird einen erhöhten Verkehrslärm mit sich bringen. Laut Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) war dies auch ausschlaggebend für die Senatsentscheidung, das Nedderfeld der Borsteler Chaussee für diese Pläne vorzuziehen. Die BSU wird prüfen, ob sich aus dem steigenden Lärmpegel für Anwohner Ansprüche auf aktive (z.B. Lärmschutzwand) oder passive Schallschutzmaßnahmen (z.B. Lärmschutzfenster) ergeben. Für die Wohngebiete an den Straßen Ahornallee, Lembekstraße und Jägerlauf setzt der Bebauungsplan außerdem fest, dass hier nur gewerbliche Betriebe mit begrenzten Emissionskontingenten zulässig sind.  Darüber hinaus sollen  „zentrenschädigende Einzelhandelsbetriebe“ wie Discounter und Factory-Outlets zum Schutz des bestehenden Gewerbes am Nedderfeld  ausgeschlossen werden.  mf

 

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