Umfunktioniert zur Ersatzbushaltestelle wurde der Großteil der Kundenparkplätze vor der Ladenzeile

Leben mit der Großbaustelle

Seit Anfang Juni rollen am Siemersplatz die Bagger

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Die Baumaßnahmen im Rahmen des Busbeschleunigungsprogrammes am Siemersplatz haben begonnen. Für viele Verkehrsteilnehmer bedeuten sie Verzögerungen und längere Wege. Die Gewerbetreibenden bleiben optimistisch. 

 

Fahrgastkapazitäten sollen erhöht und die Fahrzeit beschleunigt werden, so die Zielsetzung des Busbeschleunigungsprogrammes. Für die Metrobuslinie 5, mit rund 60 000 Fahrgästen täglich die meistbefahrene Buslinie Hamburgs, werden an den Haltestellen Siemersplatz deshalb Busspuren eingerichtet. Gleichzeitig werden die Abbiegespuren verlängert und verlegt. Die aufwändigen Umbauarbeiten werden bis Ende Oktober dauern. Am 20. Juni müssen auch die fünf jungen Linden den Baumaschinen weichen (das Wochenblatt berichtete).

Friseur Paul Schneider vom Gewerbeverein Kaufleute und Co. bleibt jedoch optimistisch: „Wir sind nicht begeistert aber zuversichtlich, dass die Planung sich als sinnvoll erweist. Und es bleibt zu hoffen, dass die Unfallgefahr durch die neuen Radwege, die direkt an den Kreuzungsarmen eingerichtet werden, nicht steigt.“ Schneider bietet seinen Kunden den gewohnten Service und muss keine Baustellen bedingten Einbußen hinnehmen, „auch wenn einige Kunden unter der Parkplatz-Situation leiden.“ Die Bushaltestelle Siemersplatz Richtung Innenstadt wurde bis zum Abschluss der Arbeiten vor die Ladenzeile an der Post verlegt. Hierfür musste der Großteil der Kundenparkplätze weichen.

Seit Beginn der Bauarbeiten am 5. Juni ist die Linksabbiegerspur von der Kollaustraße auf die Osterfeldstraße bereits gesperrt und wird dies auch bis Ende Oktober bleiben. Doch „der Verkehr läuft“, wie Schneider beobachtet. Ab dem 19. Juni wird es jedoch für zwei Wochen enger, wenn in der Vogt-Wells-Straße Richtung Osterfeldstraße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. mf

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