Rundgang mit Förster

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Einen Einblick in die Entwicklung des Niendorfer Geheges
und in seine Arbeit gab der Revierförster Sven Wurster dem Regionalausschuss
Lokstedt im Rahmen einer Waldführung.

 

Da das Gehege im Ausschuss seit geraumer Zeit ständiger
Tagesordnungspunkt ist, wollten sich die Politiker vor Ort einmal selbst ein
Bild davon machen, was sich in letzter Zeit dort getan hat und wohin die
bewilligten Sondermittel geflossen sind.

Die Umgestaltung des Wald- Spielplatzes und erneuerte
Wege kamen dabei ebenso zur Sprache wie das Projekt „Neue Bänke für das
Gehege“, das mit 9 500 Euro von der Bezirksversammlung unterstützt wird.

Eigenproduktion Die neuen Bänke können von der Revierförsterei mit eigenen Mitteln günstig hergestellt werden

Eigene Herstellung

„Eigens für die Bänke haben wir hier im Wald fünf Lärchen
gefällt“, erklärte Wurster. „Die Stämme wurden mit dem Pferd aus dem Wald
gezogen und schließlich mit einem mobilen Sägewerk zu Bohlen aufgesägt. Nach
der Montur der witterungsfesten Lärchen auf die robusten Betonsockel müssen
diese nur noch geschliffen werden.“ Da die Materialkosten für das Holz
entfallen und die Montage durch eigene Waldarbeiter erfolgt, fällt der Preis
pro Bank mit 500 Euro erfreulich niedrig aus. Fünf stehen den Spaziergängern
bereits zur Verfügung, mehr als 30 sollen in den nächsten Wochen noch dazu
kommen.

Spender gesucht

Damit das klappt, unterstützt der Verein Pro Niendorfer
Gehege das Projekt mit einer privaten Spendensammlung – knapp 5000 Euro wurden
schon gesammelt. Angepeilt hat der Verein insgesamt 9500 Euro und damit die
gleiche Summe, wie sie auch die Politik zur Verfügung gestellt hat.

„Für Einzelspender besteht die Möglichkeit, einen Namen
oder ein Firmenlogo auf ein Schild drucken zu lassen, das dann direkt an der
Lehne angebracht wird“, machte die Vereinsvorsitzende Susanne Egbers auf eine
interessante Werbemöglichkeit aufmerksam.

Wurst fürs Gehege

Beim gemeinsamen Imbiss nach Abschluss der Wanderung ließ
Wurster nicht unerwähnt, dass der Verkauf von Wildfleisch, Holz und
Weihnachtsbäumen für die Försterei immens wichtig sei. Die Einnahmen blieben im
Gehege und würden wieder für neue Projekte verwendet. löv/sun

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