Kurz mal verschnaufen Die Helfer aus Lokstedt, Schnelsen und Eidelstedt gönnten sich in Dresden nur ganz kurze Pausen. Das Wasser stieg pausenlos weiter und verlangten den Männern viel ab

Kampf gegen die Flut

Auch Einsatzkräfte aus Lokstedt und Schnelsen sind vor Ort

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Zahlreiche Feuerwehrleute aus Lokstedt und Schnelsen fuhren vergangene Woche zum Hochwasser-Einsatz an die Elbe. Auch das DRK und das THW machten sich von Lokstedt aus auf den Weg ins Krisengebiet.

150 Einsatzkräfte schickte die Hamburger Feuerwehr Mitte vergangener Woche nach Sachsen, darunter auch 14  aus Lokstedt und Schnelsen.

Mit Bussen, Katastrophenschutz-, Lösch- und Sonderfahrzeugen fuhr der Konvoi über Nacht nach Dresden, um vor Ort die dringend benötigen Sandsäcke zu befüllen und die Dämme an der Elbe zu verstärken.

Auch das Technische Hilfswerk (THW) leistete aktiv Hilfe: Von Lokstedt aus fuhren die Bergungs- und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen nach Wittenberg. Im Gepäck: starke Pumpen mit Kapazitäten von mindestens 15 000 Litern pro Minute und Stromaggregate mit hoher Leistung.

Helfende Hände Feuerwehrleute aus Lokstedt, Schnelsen und Eidelstedt füllten ins Dresden zahllose Sandsäcke und reichten sie dann zu den Gefahrenstellen

In Lokstedt gepackt

Zeitgleich packten Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Katastrophenschutzlager in Lokstedt 3000 Feldbetten samt Decken und Kissen zusammen, um diese nach Sachsen-Anhalt zu bringen.

Seit Dienstag sind die Retter nun auch in Niedersachsen im Einsatz. 150 Einsatzkräfte machten sich am frühen Morgen auf den Weg nach Bleckede, um die Elbdeiche zu verteidigen beziehungsweise zu erhöhen. 

Für Hamburg hingegen besteht derzeit keine Gefahr. Die Auswirkungen der Flut auf die Stadt sind geringer, weil die Elbe deutlich breiter und tiefer als oberhalb des Wehrs Geesthacht ist und deshalb sehr viel Abflussraum bietet.

Im Hafen werden nur leicht erhöhte Wasserstände erwartet, allerdings wird wohl wegen der Fließgeschwindigkeit und des Treibguts auf dem Strom am Wochenende oberhalb der Elbbrücken die Schifffahrt vorübergehend eingestellt.

Aktuelle Warnmeldungen und Informationen über die Pegelstände für Hamburg gibt es im Internet unter www.wabiha.de sun

 

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