Wieder gesund Khatima (6) wird von ihrem Vater am Flughafen Kabul überglücklich in die Arme geschlossen

Sieben kleine Herzen geheilt

„Herzbrücke“ in der Albertinen-Stiftung rettete schon 99 Kinderleben

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Sieben schwer herzkranke afghanische Kinder wurden im Rahmen des Projekts „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung erfolgreich behandelt. Sie wurden jetzt wieder gesund ihren Eltern in Kabul übergeben.

 

Ohne eine Behandlung hätten die kleinen Patienten nicht mehr lange leben können. Denn eine Operation ihrer schwer kranken Herzen ist in ihrer Heimat immer noch nicht möglich. Um ihnen zu helfen, gibt es seit 2005 das Projekt „Herzbrücke“ der Albertinen-Stiftung.

Nach zwölf Wochen konnten die Eltern ihre Kinder nun wieder in die Arme schließen. „Das Glück in den Augen der Eltern und Kinder beim Wiedersehen werde ich nie vergessen“, sagt Alberto da Silva Correia, der bereits mehrfach Kinder der „Herzbrücke“ heim begleitete und hauptberuflich pflegerisch-organisatorischer Leiter der Intensivstationen im Albertinen-Krankenhaus ist.

Die kleinen Patienten waren im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum in Schnelsen sowie im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) am Herzen operiert worden. Seit 2005 wurden so bereits 99 Kinder und Jugendliche gerettet. Möglich machten dies die Mediziner und Pflegekräfte unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß im Albertinen und im UKE – alle behandelten die Kinder ehrenamtlich –  außerdem die Gasteltern sowie weitere Helfer und Spender.

Das Team engagiert sich weit über das normale Maß hinaus: Ärzte und Pflegende geben ihr Wissen auch an Kollegen aus der Heimat der Kinder in den Krisenregionen weiter, um die medizinische Versorgung vor Ort zu verbessern. So kehrte fast zeitgleich mit den Herzbrücke-Kindern auch der afghanische Mediziner Dr. Nawab Kamal nach Kabul zurück. Er war zur Weiterbildung von der Albertinen-Stiftung nach Hamburg eingeladen worden. cvs

 

Infos unter dem Stichwort Projekt Herzbrücke unter

www.albertinen-stiftung.de

 

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