Anders geht es nicht: ausreißen und weg damit! Schon im vorigen Jahr bekämpfte der Nabu das Springkraut, das zu einer echten Plage geworden ist Foto: Olaf Studt/Nabu-Bezirksgruppe

Nabu sucht noch Mithelfer

Am Sonnabend geht es gegen das Indische Springkraut

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Kaum sind Frösche und Kröten heil über die Straßen gebracht,
steht für den Naturschutzbund schon die nächste Aktion vor der Tür. Für den
Gewässertag am Sonnabend, 18. Mai an der Kollau (Nähe Frohmestraße) werden noch
freiwillige Helfer gesucht.

 

Zum einen sollen Kies und Holz in das Bachbett der Kollau
eingebaut werden, um die Strukturvielfalt zu erhöhen. Zum anderen steht wieder
mal das sich massiv ausbreitende Indische oder Drüsige Springkraut auf dem
Programm – eine Pflanze, die in Hamburg immer mehr zur Plage wird.

Die vor vielen Jahren importierte „Impatiens glandulifera“
breitet sich immer mehr aus und verdrängt die einheimische Flora durch
Versprengen der Samen – Beispiele sind auch die Uferzonen der Kollau und der
Tarpenbek.

Deshalb unterstützte die Nabu-Bezirksgruppe die
Gewässerverwaltung beim Kampf gegen das Springkraut bereits im vorigen Jahr. Da
die Samen aber vier bis fünf Jahre keimfähig bleiben, geht es dieses Jahr
nochmal an denselben Orten weiter mit Arbeitseinsätzen.

Bürger, die sich privat am Zurückdrängen des Springkrautes
beteiligen möchten, sollten die entfernten Pflanzen oder zumindest die Blüten
unbedingt per Hausmüll entsorgen – nicht per Biotonne oder Kompost, denn dort
bleiben die Samen keimfähig.

Helfer für den
Sonnabend-Termin sollten feste Kleidung und Regenschutz mitbringen. Für
Wathosen, Arbeitshandschuhe und Werkzeuge sowie ein gemeinsames einfaches
Mittagessen sorgt der Nabu. Unbedingt anmelden – bis Donnerstag, 16. Mai (10
Uhr)  telefonisch: 69 70 89 26 (Andreas
Lampe) oder per E-Mail: lampe@nabu-hamburg.de
bk

 

Info: www.nabu-hamburg.de/wasser

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