Dankbar für die umsichtige Hilfe nach einem Sturz ist Hella Paul (re.), hier mit ihrer Retterin Tanja Kasch

Der Engel von Lokstedt

Die 85-Jährige Hella Paul aus Lokstedt stürzte schwer – Tanja Kasch leistete vorbildlich Hilfe

Archiv| Views: 166

Weil Tanja Kasch beherzt und umsichtig reagierte, kann die Ende März schwer gestürzte Hella Paul aus Lokstedt heute schon wieder lachen.

 

Der Sturz unweit der U-Bahn-Station Hagendeel steckt der 85-Jährigen immer noch in den Knochen. Sie war gestolpert und frontal auf das Gesicht gefallen. Dabei zerbrach ihre Zahnprothese und das Brillengestell bohrte sich tief in den Nasenrücken. Die Platzwunde an der Lippe blutete heftig. „Ich sah schlimm aus“, meint Hella Paul, die sich an den Unfall gar nicht mehr gern erinnert, wohl aber an die Hilfe ihres „Engels“, wie sie Tanja Kasch seit dem Unfall gerne nennt.

Die Wellnesstherapeutin kam zufällig am Unfallort vorbei und sprang sofort aus dem Auto, um zu helfen. „Mit den Verletzungen bringe ich Sie ins Bundeswehrkrankenhaus nach Wandsbek, da sind Sie am besten aufgehoben“, erkannte sie mit fachkundigem Blick.

Da die Blutung nachgelassen hatte, legte sie auf dem Weg zur Klinik noch einen kurzen Stop in der Wohnung von Hella Paul ein, um deren Einkäufe im Kühlschrank zu verstauen und die Versichertenkarte zu holen. Auch im Krankenhaus blieb sie an der Seite der alten Dame, bis sie diese gut versorgt wusste.

Große Dankbarkeit

Nachdem die Wunden verheilt waren, bedankte sich Hella Paul mit einem Gutschein bei Tanja Kasch, die sich dafür Fachbücher holte, um ihr Wissen rund ums Helfen und Heilen weiter zu vertiefen.

Auf die Seniorin hatte das Erlebte eine starke Wirkung: „Natürlich habe ich Angst vor einem erneuten Sturz. Doch die Erfahrung, dass es Engel gibt, die einen nicht alleine lassen – das gibt mir ein Stück Sicherheit zurück“, sagt sie.  sun

 

Comments are closed.