Gastgeberin und Gastredner: Helen-Editha Marwede mit Dr. Josef Schlarmann

Wo bleibt der Mittelstand?

Politischer Hausabend in Niendorf

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Zum traditionellen Politischen Hausabend trafen sich am Montag, 15. April, Unternehmer, politische Mandats- und Funktionsträger, Freunde und Bekannte zu Brot,  Wein und Diskussionen bei der Niendorfer Mittelständlerin Helen-Editha Marwede (ehem. Marwede Weingroßhandel).

 

Thema des Abends war die Frage „Wo bleibt der Mittelstand im Wahljahr 2013?“ Gastredner Dr. Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU, machte keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit mit der derzeitigen Politik in Wirtschaftsthemen – auch die der eigenen Fraktion. „Die Regierung hat sich weit von der Wirtschaft entfernt“, bedauerte er und kritisierte, dass die elementaren Gesetze der Ökonomie nicht mehr beachtet würden. „Die Schwerhörigkeit in Richtung Wirtschaft hat zugenommen“, so Schlarmann, der durch sein Amt als Bundesvorsitzender der MIT auch Mitglied im Bundesvorstand der CDU ist. Ein weiteres Problem sei der Engpass an qualifizierten Mitarbeitern, weshalb Schlarmann von der Politik eine engagierte Bildungspolitik fordert. „Ein zentraler Produktionsfaktor in Deutschland ist die Bildung“, so Schlarmann.

Durch die hohen Energiepreise und die Eurokrise herrsche im Mittelstand bereits eine gewisse Verunsicherung, so dass die Unternehmer sich derzeit mit ihren Investitionsplänen zurückhielten. Trotz allem sei „Hoffnungslosigkeit keine Alternative“, sagte Schlarmann und erntete damit Zustimmung bei den rund 50 Gästen. „Dieses Wort nehme ich mit nach Hause“, sagte der Landesvorsitzende der MIT und CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Hjalmar Stemmann, der seinen Bundesvorsitzenden für den Abend in Niendorf gewinnen konnte. cvs

 

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