Akrobatik in der Manege In den Mitarbeitern des Circus Quaiser hatten die Zirkuskinder gute Lehrmeister

Wenn Circus Schule macht

In Lokstedt und Niendorf wurden Schüler zu Artisten

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Eine Woche lang gastierte der beliebte Circus Quaiser
in Lokstedt – aber diesmal, um mit Schülern Zirkusvorstellungen einzustudieren.

 

Und es klappte ausgezeichnet: Jeden Abend spendeten im
Zirkuszelt auf dem Gelände der Schule Hinter der Lieth die Eltern gerührt und
begeistert Beifall. Stellvertretende Schulleiterin Brigitte von Appen: „Die
Nummern saßen abends so gut, als hätten die Kinder ein halbes Jahr lang
geprobt!“

Zum ersten Mal veranstaltete die Schule eine solche
Zirkuswoche, und die Idee dazu war aus dem Elternrat gekommen. Die Mädchen und
Jungen übten jonglieren, Einrad fahren, Tiernummern mit Ziegen und Pferden,
Akrobatik in der Manege und vieles mehr. Auch Klassensprecher Justin König aus
der 4a war mit Begeisterung dabei: „Ich war Clown und durfte den Zirkusdirektor
reinlegen.“ Ob er sich vorstellen kann, später auch mal in einem Zirkus zu
arbeiten? „Ja. Am liebsten als Direktor.“ Aber erstmal gehen Justin und all die
anderen Kinder weiter zur Schule.  


Nur im Team


Auch am Gymnasium Ohmoor schlug der Circus Quaiser
wieder sein Zelt auf. Zum fünften Mal nun schon waren die Artisten hier für
eine Projektwoche der fünften Klassen zu Gast und forderten wieder die Mädchen
und Jungen als Clown, Artist oder Kunstreiterin. Fächerübergreifend wurde sogar
ein Lied zum Thema einstudiert und ein Plakat gebastelt. „Dieses Projekt
bewirkt bei den Kindern ganz viel Positives auf sozialer Ebene“, weiß Kerstin
Büchel, Klassenlehrerin der 5b. Die Nachwuchs-Artisten lernen, sich auf
einander zu verlassen und wachsen als Team zusammen. Auch im nächsten Jahr
kommt das Circus-Team wieder zu den Ohmoor-Gymnasiasten, und auch die
Grundschüler vom Sachsenweg werden dann erstmals ihre eigene Projektwoche in
der Manege erleben. moe

 

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