Elisabeth Korpatsch Ihr Stolperstein liegt in der Schnelsener Frohmestraße vor der dortigen Schule

Stolpersteine putzen

Auch in unseren Stadtteilen sollen die Messingtafeln wieder blinken

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Im April ruft Gunter Demnig die Hamburger Bürger zum Putzen
der Stolpersteine auf.

 

Fast 4 400 Stolpersteine des Kölner Künstlers Demnig
erinnern auf den Bürgersteigen der Stadt an Menschen, die in Hamburg gelebt
haben und Opfer der Nazis geworden sind.

Auch bei uns sind solche Steine zu finden: in Lokstedt in
Höhe Brunsberg 9, am Siemersplatz 4 und in der Münsterstraße 10; in Niendorf am
Niendorfer Gehege 1, im Garstedter Weg 101 und im Sachsenweg 42; in Schnelsen
in der Frohmestraße 42 und im Flagentwiet 5. 

Paul Dieroff Sein Stolperstein befindet sich im Garstedter Weg in Höhe der Hausnummer 104

Seit die ersten Steine vor elf Jahren in Hamburg verlegt
wurden, verlieren sie nach und nach ihren Glanz und sind dann kaum noch
wahrzunehmen.

Anlässlich des Feiertages „Yom HaShoah“, an dem im April in
vielen Teilen der Welt der jüdischen Opfer des Holocausts gedacht wird, ist die
Bevölkerung aufgerufen, die Stolpersteine in ihrer Nachbarschaft zu reinigen –
in diesem Jahr startete die Aktion am Montag, 15. April und sie endet am Mittwoch,
1. Mai.

Für die Reinigung sind alle gebräuchlichen Putzmittel für
Metalle geeignet. Hilfsmittel mit sehr harter Oberfläche wie etwa Drahtbürsten
sollten nicht benutzt werden, da die Messingplatten beschädigt werden können
und danach schneller verschmutzen.           sun

 

www.stolpersteine-hamburg.de

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