Im Zuge der Autobahn-Überdeckelung soll über eine Vertiefung der Parkbuchten in der Frohmestraße nachgedacht werden, damit der Verkehr auch fließt, wenn sich zwei Busse begegnen

Problemfall Frohmestraße?

Regionalausschuss beschäftigt sich mit Entwicklung der Einkaufsmeile

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Die
Schließung zahlreicher etablierter Geschäfte und der teilweise lange Leerstand
von Laden- und Gewerbeflächen in der Frohmestraße wird in Schnelsen mit Sorge
betrachtet.

 

Jetzt hat
sich auch der Regionalausschuss dieses Themas angenommen. Zunächst auf Anregung
der CDU-Bezirksabgeordneten Silke Seif und Carsten Ovens und dann auf Beschluss
aller Fraktionen waren ein Vertreter des Bezirksamtes, der Initiative WiN! und
der IG „Herz von Schnelsen“ eingeladen, um über die Entwicklung des
Stadtteilzentrums zu berichten. Immobilienkoordinator Christoph Thiele vom
Fachamt Wirtschaftsförderung und WiN!-Projektleiterin Saskia Pedersen
überraschten mit der Aussage, dass der Leerstand bald weitgehend behoben sein
dürfte.
Von elf frei stehenden Objekten seien sechs wieder vermietet oder
fielen als Gewerbeflächen weg. Für weitere vier Objekte gebe es Interessenten.
Allerdings handele es sich bei den Neuvermietungen nicht um traditionellen
Einzelhandel, sondern um Büros. Dem IG-Vorsitzenden Bernd Hoffmann zufolge
entwickelt sich das Zentrum zurzeit positiv. Als verbesserungswürdig
bezeichnete er jedoch Straßengestaltung und Verkehrsführung. Dazu passte der
Bericht von Roberto Ziemer (PK 24). Demnach ist die Frohmestraße ein
Unfallschwerpunkt. Allerdings handele es sich bei den Vorfällen zu rund 90
Prozent um abgefahrene Außenspiegel. Als Ergebnis der Diskussion wurde
verabredet, die Entwicklung der Frohmestraße weiterhin zu beobachten und über
eine Vertiefung der Parkbuchten nachzudenken, damit der Verkehr besser fließen
kann. löv

 

Die
große Lücke

 

Ein
Steuerberater, ein Textildiscounter, Rossmann oder ein Bioladen – zumindest die
Gerüchteküche zaubert immer neue potenzielle Mieter für die ehemalige
Budni-Filiale aus dem Hut. Tatsächlich erweist sich die Neuvermietung jedoch
als sehr schwierig. Budnikowsky hat einen noch fast vier Jahre laufenden
Mietvertrag, muss also weiterhin für die ungenutzte Fläche zahlen. „Es gab
schon mehrere Interessenten, doch leider hat sich bislang nichts Passendes
ergeben“, berichtet Ernst Wierutsch, Expansionsbeauftragter bei Budni. Parallel
zum Besitzer des Objekts, der Firmengruppe Michael Weiß Immobilien, suche man
weiterhin nach einem vernünftigen Konzept. Was den Standort so schwierig mache,
sei zum einen die Parkplatzsituation und zum anderen die Größe. löv

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