Amphibien müssen oft über die Straßen getragen werden, weil der Autoverkehr zu dicht ist Foto: H. May/Nabu

Autofahrer, bitte langsam fahren

Amphibienwanderung ist gestartet

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Nach dem langen Winter kommen Frösche, Kröten und
Molche jetzt aus ihren Winterquartieren und wandern zu den Laichgewässern.
Deshalb bittet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) die Autofahrer um
besondere Rücksichtnahme.


An den Straßen Bönningstedter Weg, Niendorfer Gehege
und Vogt-Kölln-Straße haben Nabu-Ehrenamtliche Fangzäune aufgestellt, damit die
Tiere nicht überfahren werden. Dort, wo keine Zäune stehen, sollten Autofahrer
nicht nur darauf achten, dass sie keine Tiere überrollen – wichtig ist auch,
das Tempolimit von 30 km/h einzuhalten, denn viele Amphibien werden durch den
Strömungsdruck der Autos getötet.


Spaziergänger im Niendorfer Gehege sollten keine Tiere
aus den Sammeleimern herausnehmen, da sie vor dem Transport erst gezählt
werden. In dieser Saison bittet der Nabu auch um die Meldung Unter
www.amphibienschutz.de/ opfer/strassenopfer steht ein Meldeformular bereit,
dass auch per Smartphone aufgerufen werden kann.


Mitstreiter willkommen


Dieter Siebeneicher von der Nabu-Bezirksgruppe: „Mit
einer aussagekräftigen Straßenopferanzahl kann der Nabu nicht nur die Behörden
zu er­höhten Anstrengungen im Amphibienschutz an Straßen auffordern, sondern
auch seine eigenen Aktivitäten lenken!“ Die Nabu-Fachgruppe für Amphibien- und
Reptilienschutz trifft sich jeden vierten Mittwoch im Monat, 18.30 Uhr

in der Nabu-Geschäftsstelle, Klaus-Groth-Straße 21
(Borgfelde). Kontakt über Thomas Jenkel, Tel. 21 98 82 51. bk

 

Infos unter www.nabu.de/ kroetenwanderung

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