Radfahren auf dem Tibarg bleibt für ein weiteres Jahr erlaubt

Das Radeln auf dem Tibarg bleibt vorerst erlaubt

Pilotprojekt wird um ein Jahr verlängert, erst dann Entscheidung über endgültige Freigabe

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Nach einem Jahr Testphase bleibt das Radfahren auf dem
Tibarg vorerst weiter erlaubt – sofern sich alle an die Regeln halten.

 

Das Polizeikommissariat 24 hat entschieden, das zunächst nur
für ein Jahr geplante Pilotprojekt des Radfahrens auf dem Tibarg bis 2014 zu
verlängern. Zu den Gründen sagt Roberto Ziemer, beim PK 24 zuständig für das
Ressort Prävention und Verkehr: „Bei den intensiven Streifengängen auf dem
Tibarg – in Uniform und in Zivil – konnten wir keine Raser feststellen.“

Es habe keine Steigerung bei den Unfallzahlen gegeben,
stattdessen bei Fußgängern und Radfahrern gegenseitige Rücksichtnahme zu
beobachten gewesen. Inzwischen gebe es zudem viele Bürger, die gern per Rad zum
Tibarg kommen.

Die Polizei verspricht sich von einer Verlängerung der
Eingewöhnungsphase, dass die Ängste der vorwiegend älteren Passanten komplett
abgebaut werden können und auch der letzte Radfahrer bei hoher
Fußgängerfrequenz, bei Veranstaltungen und absteigt – und nicht um die
Fußgänger herumfährt. Roberto Ziemer: „Jeder Radfahrer sollte zudem
verinnerlichen, dass er in der Fußgängerzone Tibarg nur geduldet wird – und
auch nur, wenn er rücksichtsvoll fährt und bremsbereit ist.“ Und so wird das PK
24 erst im Jahr 2014 entscheiden, ob das Radfahren auf dem Tibarg endgültig
freigegeben wird. sun

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