Aus der Vogelperspektive wird klar, wie groß das Multi-Kulti-Quartier ist Foto: Verein Lenzsiedlung

Trotz geschrumpften Etats

Verein Lenzsiedlung übernimmt zusätzliche Aufgaben

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Seit im Juni 2012 die Stadtteilentwicklung ausgelaufen ist
sind die finanziellen Mittel für den Verein Lenzsiedlung deutlich knapper.
Trotzdem soll ein breites Angebot für die Bewohner aufrecht erhalten werden. 

 

Der Stadtteilbeirat kann nur noch alle zwei Monate tagen.
„Gesundheit“ war der Themenschwerpunkt Ende Februar. Den runden Tisch „Lenz
gesund“ gibt es nach Auslaufen der Mittel nicht mehr, jetzt steht das wichtige
Thema nur noch einmal jährlich im Mittelpunkt.

Geplant ist ein Generationen übergreifender Essentreff.
Darüber hinaus ist eine Beratungsstelle für Familien in Entwicklung. Auch der
Verfügungs-Fonds für Projekte der Bewohner ist von jährlich 10 000 auf 4000
Euro geschrumpft.

Soziale Zentren der Siedlung: Bürgerhausund Café

Neue Geldquelle?

Ralf Helling (44), Geschäftsführer von Lenzsiedlung ist
jedoch froh, dass es überhaupt noch Geld gibt: „Aus dem Fonds wurde zum
Beispiel ein Flutlicht für den Bolzplatz finanziert. Ein Teil ist auch für das
Nachbarschafts-Fest im August eingeplant, das in diesem Jahr erstmals in einer
ganz neuen Form stattfinden soll.“ Nun hofft der Verein auf Mittel aus dem
Hamburger Quartier-Fonds, der sozio-kulturelle Zentren in den Quartieren
absichern soll. mf

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