Bald wird’s schöner

Windschutz, Bänke, mehr Grün und Aktivfläche für den Roman-Zeller-Platz

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Der Roman-Zeller-Platz in Burgwedel hat alle
Voraussetzungen, um ein lebendiges Nahversorgungszentrum mit Marktplatzfunktion
zu sein. Die IG Burgwedel arbeitet daran.

 

Das Einzugsgebiet umfasst gut 7200 Menschen; es gibt eine
eigene AKN-Haltestelle und einen Busbahnhof. Trotzdem wird der von
fünfgeschossigen Neubauten umrandete Platz nicht richtig angenommen. Die Gründe
sind vielfältig: Es ist zugig und einsam. Man sieht zu viel Beton und zu wenig
Grün. Der Branchenmix ist so ausgerichtet, dass man die Dinge des täglichen
Bedarfs decken, aber nicht seiner Shopping-Lust frönen kann. Doch jetzt gibt es
Hoffnung: Vor knapp zwei Jahren ist die Interessengemeinschaft Burgwedel
angetreten, um den Platz zu beleben. Erste Erfolge: Die Läden in den
Untergeschossen sind seit kurzem wieder allesamt belegt. Noch im Frühjahr soll
der Platz umgestaltet werden, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.

Der IG-Vorstand Markus Will, Manuela Prischl und Jürgen Weltz (re.) auf dem morschen Drachen, der durch eine Aktivfläche ersetzt werden soll

Eine
Aktivfläche für Kleinkinder soll den morschen Holzdrachen in der Mitte des
Platzes ersetzen. Weiterhin sind Sitzgelegenheiten für die Eltern,
Windschutzmaßnahmen und Marktplatzschirme für die Außenbestuhlung eines
ansässigen Bistros vorgesehen. Sondermittel zur Finanzierung hat die IG bereits
in Aussicht gestellt bekommen. Als weitere „Wiederbelebungs-

maßnahmen“ sind das
Stadtteil- und das Kürbisfest sowie Flohmärkte vorgesehen. IG-Vorsitzender
Jürgen Weltz hofft, dass die Events dazu beitragen, die Anonymität unter den
Anwohnern zu beseitigen, damit der Roman-Zeller-Platz ein Ort der Begegnung für
alle Generationen wird. löv

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