So sehen Gewinner aus Im Jubiläumsjahr vergab das Jugendforum Niendorf mit drei dritten Plätzen gleich fünf Preise

Ein Oscar für die Jugend

Zur Jubiläumsfeier des Jugendforums wurde der Jugend-Oscar verliehen

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Jule Jaeschke konnte ihr Glück kaum fassen. Die frisch gebackene Abiturientin vom Gymnasium  Ohmoor gewann den Jugend-Oscar im 20. Jubiläumsjahr des Jugendforums Niendorf.

 

„Bei den vielen Bewerbungen hätte ich niemals mit dem ersten Platz gerechnet“, sagte die strahlende Siegerin am vergangenen Sonnabend im Haus der Jugend. Die Übergabe der Bronzestatue und des Preisgeldes von 250 Euro ließ sich ihr ehemaliger Schulleiter und Schriftführer des Jugendforums, Detlef Erdmann, nicht nehmen. „Sie ist eine vorbildliche Ehrenamtliche“, begründete er die Entscheidung der Jury. Jule Jaeschke engagiert sich in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirche und unterstützt auch Projekte von ProNieNo.

Drei dritte Plätze

Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 150 Euro belegte die Abenteuergruppe vom Haus der Jugend. Die Jungen zwischen zehn und 13 Jahren helfen älteren Menschen im Stadtteil bei der Gartenarbeit oder beim Aufräumen.

Strahlende Siegerin Jule Jeschke erhielt den Jugend-Oscar für ihr vorbildliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirche und anderen Einrichtungen im Stadtteil

Wegen der zahlreichen Be­werbungen vergab das Jugendforum im Jubiläumsjahr gleich drei dritte Plätze: Die Pfadfinderinnen vom Stamm Lykamedas, Tore Klamm vom Niendorfer Flugsportclub und die Nachwuchsjournalisten der Schülerzeitung „ANONYM“ vom Gymnasium Oh­moor, Franziska Treede und Oliver Schacht, erhielten je­weils 100 Euro plus Urkunde. Alle Preisträger freuten sich über Freikarten für das Fußballspiel NTSV-HSV am 7. September.

Die Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Monika Schaal (SPD), Sabine Steppat (SPD) und Roland Heintze (CDU) applaudierten ebenso begeistert im Publikum wie die Vorsitzende der Bezirksversammlung Mechthild Führbaum und Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke. Nils Harringa, ehemaliger Vorsitzender des Jugendforums, motivierte die jungen Gäste zum Mitmachen: „Es ist gut für Niendorf, wenn ihr euch weiter engagiert. Lasst das Jugendforum nicht sterben!“ Der Niendorfer Oscar will weiterleben. cb 

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