Die kleine Lösung Der ursprüngliche Wettbewerbs-Entwurf des Hamburger Büros „blauraum“ sieht auf dem bisherigen THW-Gelände am Spritzenweg Reihenhäuser vor Quelle Grafik: hamburg.de

Umzug des THW?

Damit wäre am Spritzenweg Platz für Wohnungen

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Damit auf dem THW-Gelände am
Spritzenweg in Lokstedt Wohnungen gebaut werden können, müsste das Technische
Hilfswerk (THW) umziehen. Die Idee kommt an.

 

Im Rahmen des städtebaulichen
Wettbewerbs im Jahr 2010 ging es bei den Plänen rund um die Grelckstraße um die
Stärkung des Zentrums, aber auch darum in diesem Bereich öffentlich geförderten
Wohnungsbau zu ermöglichen. Insbesondere für das DRK-Gelände gab es tolle
Pläne, doch dann scheiterten die Kaufverhandlungen Anfang 2012: Die
Verhandlungspartner wurden sich nicht einig. Um den zerplatzten Traum vom
Wohnen in Lokstedts „neuer Mitte“ wenigstens im kleinen Rahmen realisieren zu
können, lässt die Bezirksversammlung nun prüfen, ob das Technische Hilfswerk
(THW Eimsbüttel) vom Spritzenweg an einen anderen Standort im Bezirk verlagert
werden kann. SPD-Fraktionschef Rüdiger Rust nannte beispielhaft das Bauhof-Gelände
am Wehmerweg.

Nicht abgeneigt

Seit seiner Gründung im Jahr 1952
ist der THW-Ortsverband Eimsbüttel mehrfach umgezogen – zuletzt vor 28 Jahren
in den Spritzenweg. Gegen einen erneuten Umzug sei aber nichts einzuwenden, so der
Öffentlichkeitsbeauftragte Ulrich Lehmann. Auch für ihn wäre der Bauhof am
Wehmerweg eine praktikable Lösung: „Für Ausbildungszwecke und die Unterbringung
von einigen Fahrzeugen stellt uns das Bezirksamt dort schon jetzt Platz zur
Verfügung.“ Da das Gelände allerdings Eigentum der Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben sei, habe man keinen Einfluss auf das Verfahren. 

Von Seiten des Bezirks soll nun
zuerst einmal geklärt werden, inwieweit dem THW diese oder eine andere Fläche
angeboten werden kann, damit am Spritzenweg Wohnungsbau möglich wird. sun

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